Bayerische, österreichische und ungarische Wirtschaftsverbände unterzeichnen "Passauer Erklärung" für den Donauraum

Gemeinsam Attraktivität und Wohlstand der Donauregionen steigern

Passau (OTS/PdI) - Bei ihrer gemeinsamen Veranstaltung "Der Donauraum - Chancen erkennen, Potenziale nutzen" in Passau haben die vbw -Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V., die Vereinigung der Österreichischen Industrie (Österreich) sowie die Vereinigung der Ungarischen Arbeitgeber und Industriellen (Mgyosz) heute die "Passauer Erklärung" zur Zusammenarbeit für die wirtschaftliche Entwicklung des Donauraums unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist, die Attraktivität und den Wohlstand der Donauregionen zu steigern.

"Das Handelsvolumen zwischen Bayern, Österreich und Ungarn beträgt jährlich rund 44 Milliarden Euro. Die Chancen, die dieser Wirtschaftsraum bietet, müssen noch mehr genutzt und die Märkte entlang der Donau weiter integriert werden", erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, ergänzte: "Wir wollen die Betriebe bei länderübergreifenden Kontakten unterstützen und die lange Tradition der Zusammenarbeit und des Handels weiterführen. Ein intensiverer Austausch untereinander kann und soll dabei neues unternehmerisches Potenzial freisetzen." István Wimmer, Generalsekretär der Mgyosz: "Eine solche Kooperation entspricht dem Geist eines zusammenwachsenden Europas. Dem trägt auch die Europäische Union mit ihrer Strategie für den Donauraum Rechnung, was wir ausdrücklich begrüßen."

Die drei Wirtschaftsorganisationen fordern die Politik in der "Passauer Erklärung" auf, praxisnahe Maßnahmen zu ergreifen, die die grenzüberschreitende ökonomische Vernetzung voranbringen. Einig sind sich die Wirtschaftsvertreter darüber, dass offene Märkte und insbesondere offene Arbeitsmärkte einen großen Beitrag dazu leisten können, die Wachstumspotenziale des Donauraums zu heben. Dazu sollen sich die Arbeitsverwaltungen stärker als bisher zu offenen Stellen austauschen und grenzüberschreitend arbeiten. Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sollen gefördert und Kooperationen unterstützt werden. Darüber hinaus muss zur Entwicklung eines attraktiven Lebens-, Lern- und Arbeitsraums eine leistungsstarke Infrastruktur sichergestellt werden. Der umfassende Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen trägt laut den Wirtschaftsverbänden ebenso dazu bei wie der bedarfsgerechte Ausbau der Schienenverbindungen, vor allem der Magistrale Paris-Budapest als zentrale europäische West-Ost-Achse.

Kontakt: Simone Engler, Tel. +4989-551 78-335, E-Mail:
simone.engler@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: +43 (1) 711 35-2306
info@iv-newsroom.at
www.iv-net.at/medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001