Stadler: Wohnen darf nicht zur sozialen Frage werden!

SPÖ fordert Wohnbauoffensive - wir brauchen mehr leistbare Wohnungen

St. Pölten (OTS) - "Wohnen muss für die Menschen leistbar sein und darf nicht zur sozialen Frage werden", so der gf. SPÖ NÖ Vorsitzende Mag. Matthias Stadler zu heutigen Berichten im Standard: "In den vergangenen Jahren ist vor allem im Bereich der privaten Mietwohnungen der Mietpreis deutlich stärker als die Inflation angestiegen. Um dem entgegenzuwirken, sollen das Wohnungsangebot erhöht sowie die Mietzinse und Befristungen im privaten Mietwohnungsbestand beschränkt werden."

Laut Wifo gäbe es nicht nur rückläufige Baubewilligungen, sondern auch ein deutliches Ost-West-Gefälle bei den Wohnbauten - so seien im Westen zwischen den Jahren 2006 und 2011 sechs Einheiten je 1.000 EinwohnerInnen bewilligt worden, in Ostösterreich nur 4,5 Einheiten. Zurückgeführt wird das auch auf die Einkommensentwicklung und die restriktive Kreditvergabe. Stadler sieht angesichts dieser Zahlen die Forderung der SPÖ nach einer Wohnbauoffensive bestätigt: "Die SPÖ will Wohnraum schaffen und hat ein Maßnahmenpaket auf den Tisch gelegt - mit konstruktiven Vorschlägen. Wichtigster Punkt ist das Schaffen von österreichweit jährlich bis zu 10.000 Wohnungen mehr." Stadler weist darauf hin, dass es ihm gelungen ist, im Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP NÖ zu vereinbaren, dass Mittel umgeschichtet werden und wesentlich mehr Förderungen für den großvolumigen Wohnbau in den Städten und Ballungsräumen zur Verfügung stehen - in einem Ausmaß von jedenfalls 2.500 Wohnungen jährlich. "Denn gerade der städtische Bereich hat einen höheren Bedarf an leistbarem Wohnraum, die Fördermittel-Vergabe muss dem verstärkt Rechnung tragen", so Stadler. Er setzt sich für die rasche Umsetzung dieser Vereinbarung ein, denn - wie auch im Wifo-Bericht festgestellt wird - ist eine Erleichterung auf dem Wohnungsmarkt frühestens in drei Jahren nach Erteilung der Baubewilligungen merkbar.

Wichtig sind der SPÖ außerdem die Zweckwidmung der Wohnbaugelder, denn mit diesen Mitteln dürfen keine Budgetlöcher gestopft werden, sowie Mietzinsbegrenzungen, die Einschränkung der Befristungsmöglichkeiten und die Übernahme der Maklergebühren durch den Vermieter, um einen billigeren Start in die neue Wohnung zu unterstützen.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Niederösterreich
Mag. Gabriele Strahberger
Pressereferentin/Medienservice
Tel.: 0664/8304512
gabriele.strahberger@spoe.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001