NEWS: Jelzin-Clan ohne Nachweis von Deutschkenntnissen eingebürgert

Auch "Grundkenntnisse der demokratischen Ordnung" mussten nicht erbracht werden

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner heute erscheinenden Ausgabe umfassend über die Blitzeinbürgerung der Familie von Tatjana Yumaschew nach massiver Intervention des Magna-Konzerns. Im Kontext des aktuell diskutierten "Wertetests" für angehende Österreicher mit dem die Prinzipien Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie, Republik, Föderalismus und Gewaltenteilung vermittelt werden sollen, sei darauf hingewiesen, dass auf den Nachweis derartiger Erfordernisse bei der Jelzin-Einbürgerung vollständig verzichtet wurde.

Unter anderem wurde im Rahmen des Verfahrens zur Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft beim Jelzin-Clan laut Akt ausdrücklich auf den Nachweis von "Deutschkenntnissen" verzichtet. Auch wurde im Akt ausdrücklich festgehalten, dass "Grundkenntnisse der demokratischen Ordnung" und "Geschichtskenntnisse" nicht nachgewiesen werden müssen.
Selbstredend hatte keine der mit dem Fall betrauten österreichischen Behörden Einwände gegen eine derart zügige Einbürgerung.

Die bei der Einbürgerung angefallenen Landesverwaltungsabgabe und die Bundesgebühren in Höhe von 2.645,10 Euro wurden zudem nicht von den neuen Staatsbürgern, sondern gleich von der "Magna International Europe AG" bezahlt.

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