Illegaler Zigarettenmarkt in der EU erlebte 2012 ein Rekord-Hoch

Philip Morris präsentiert KPMG-Studie: Fälschung und Schmuggel auch in Österreich weiterhin hoch

Wien (OTS) - EU-weit wurden im Jahr 2012 nicht weniger als 65,5 Milliarden Zigaretten geraucht, die aus illegalen Quellen stammten. Der Anteil an gefälschten und geschmuggelten Rauchwaren hat damit in der Europäischen Union ein neues Rekordhoch erreicht und macht bereits 11,1 Prozent des Gesamtkonsums aus. Im Jahr 2011 waren es noch 10,4 Prozent.

Das ergab die Studie "Project Star 2012", die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Auftrag von Philip Morris International (PMI) in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt wurde.

Überdurchschnittlich viele illegale Zigaretten in Österreich

In Österreich ging die Zahl gegenüber 2011 leicht zurück. Die intensive Arbeit von Polizei und Zollfahndung, der im Vorjahr mehrere umfangreiche Aufgriffe gelangen, zeigt hier Erfolge. Dennoch ist das Problem in seiner Gesamtdimension weiterhin groß: 17,9 Prozent aller konsumierten Zigaretten wurden nicht im Inland versteuert (2011: 20,5 Prozent), davon entfällt etwas weniger als die Hälfte auf legale Eigenimporte. Der Rest stammt aus Schmuggel und Fälschung - in Summe 1,5 Milliarden Zigaretten, das entspricht einem Anteil von 9,8 Prozent des inländischen Konsums. Damit liegt Österreich auf Rang 10 der am stärksten betroffenen europäischen Länder. Eine genaue Analyse ergab, dass geschmuggelte und gefälschte Zigaretten überwiegend aus Ungarn, Tschechien und Slowenien nach Österreich kommen, 74 Prozent der gesamten illegalen Ware stammen aus diesen drei Ländern.

Der Handel mit illegalen Zigaretten richtet großen wirtschaftlichen Schaden an. KPMG veranschlagt den EU-weiten Steuerausfall durch Zigarettenschmuggel im Jahr 2012 auf ungefähr 12,5 Milliarden Euro. "Darüber hinaus sind vor allem die Trafikanten die Geschädigten, denen Umsätze in Millionenhöhe entgehen", betont Alexander Ott, Geschäftsführer von Philip Morris Österreich, "zwar zeigt der verstärkte Kampf der Behörden gegen den illegalen Zigarettenhandel positive Wirkungen, damit dürfen wir uns jedoch nicht zufrieden geben. Es geht nicht nur um den großen wirtschaftlichen Schaden, denn der illegale Zigarettenhandel lässt auch kriminelle Netzwerke entstehen."

KPMG-Studie zum Konsum illegaler Zigaretten in der EU

KPMG führt diese Studie seit 2006 in jedem Jahr durch, als Bestandteil der richtungsweisenden Kooperationsvereinbarung zwischen Philip Morris International (PMI), der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten. Die Resultate dieser Studien werden stets auch den Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) mitgeteilt.

Die Studie ist im vollen Umfang online verfügbar unter www.pmi.com

Die Philip Morris Austria GmbH ist ein Unternehmen von Philip Morris International Inc. Die Philip Morris Austria GmbH ist Marktführer auf dem österreichischen Zigarettenmarkt.

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