Ö1: "Kabarett direkt" live vom "Salzburger Stier 2013" in Fürstenfeldbruck

Wien (OTS) - Das 32. Kabarettforum "Salzburger Stier" findet heuer am 3. und 4. Mai in Fürstenfeldbruck statt. Ausgezeichnet werden Mike Supancic aus Österreich, Martina Schwarzmann aus Deutschland und Schertenlaib & Jegerlehner aus der Schweiz. Den Auftaktabend bestreiten das "Erste Deutsche Zwangsensemble" und Georg Ringsgwandl mit Band. Ö1 überträgt live am Freitag, den 3. Mai ab 20.00 Uhr. Die Auftritte der Preisträger sind am 12. Mai (Ö), 19. Mai (CH) und 26. Mai (D) im Ö1-Kleinkunstmagazin "Contra" zu hören.

Der "Salzburger Stier" ist mit jeweils 6000 Euro dotiert und wird jedes Jahr an Kabarettistinnen und Kabarettisten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz verliehen. Gastgeber der 32. Ausgabe ist der Bayerische Rundfunk. Bevor am 4. Mai die Preise überreicht werden, gestalten Georg Ringsgwandl mit Band und das "Erste Deutsche Zwangsensemble" den Eröffnungsabend am Freitag, den 3. Mai. Durch den Abend führt der Kabarettist, Musiker und "quer"-Moderator Christoph Süß - Österreich 1 überträgt live ab 20.00 Uhr. Sie stehen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne und wurden bereits mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet: 1987 Georg Ringsgwandl und 2007 "Das Erste Deutsche Zwangsensemble" bestehend aus Mathias Tretter, Claus von Wagner und Philipp Weber. Georg Ringsgwandl hat es auf verschiedenen Gebieten weit gebracht. Als Kardiologe zum Oberarzt. Als schriller Paradiesvogel zur bayerischen Kultfigur. Ringsgwandl schlägt seinem Publikum den Wahnsinn des Lebens um die Ohren und sprengt dabei alle Stilgrenzen. Das "Erste Deutsche Zwangsensemble" begeistert mit einer zündenden Mischung aus intelligentem Politkabarett und komödiantischer Leidenschaft.

Die Preisträger/innen in Österreich 1

Der österreichische "Stier"-Preisträger Mike Supancic nimmt den schwarzen Humor ernst. Kompromisslos in seinen Pointen, immer zu einem satirischen Grenzgang bereit, besingt der Steirer in seinen Liedern die Groteske namens Leben. Mit rasanter Komik und absurden Gedankenspielen wird dabei nicht gespart. Naturkatastrophen, drohende Staatspleiten, Kindesmissbrauch, Waffenhandel, Ausländerfeindlichkeit, Verschwörungstheorien - Mike Supancic schöpft aus dem vollen politischen Themenarsenal. In den unterschiedlichsten Musikstilen souverän, borgt sich Mike Supancic für seine satirischen Katastrophenszenarien gerne Stimmen und Melodien bekannter Interpreten und verpackt seine Kritik an der Spaß- und Konsumgesellschaft in musikalische Attacken. Mike Supancic ist im Kleinkunstmagazin "Contra" am Sonntag, den 12. Mai um 22.05 Uhr zu hören.

Der "Stier" für die Schweiz geht an Schertenlaib & Jegerlehner:
Michel Gsell alias Schertenlaib und Gerhard Tschan alias Jegerlehner sind seit den frühen 1970er Jahren unzertrennlich. Damals waren sie Schulbuben, haben sich gegenseitig ihre Fehler abgeschrieben und anstatt zu pauken lieber herumgeblödelt. Michel Gsell ist Lehrer, Familienvater und ein verspielter Poet geworden, Gerhard Tschan Lehrer, Koch und Clown. Von einer gemeinsamen Bühnenkarriere wagten die beiden lange Zeit nur zu träumen. Doch 2007 fassten sie Mut und überraschten das Publikum mit berndeutschen Weltliedern voller Witz, Verrücktheit und Nostalgie - zu hören am 19. Mai in "Contra" (22.05 Uhr, Ö1).

Die deutsche "Stier"-Preisträgerin ist Martina Schwarzmann. Mit ihrer Wandergitarre, den streng nach hinten gesteckten Haaren und der Brille auf der Nase macht die Musikkabarettistin einen eher braven Eindruck. Das ändert sich allerdings, wenn man ihre skurrilen Lieder hört und deren Inhalt durchschaut. Martina Schwarzmann liebt es, ungewohnte Blickwinkel einzunehmen und entwickelt dabei eine schier überbordende Fabulierlust. Der lässige Charme, mit dem sie dabei auch Abgründe des Alltäglichen furchtlos ins Visier nimmt, ist faszinierend und macht sie zur Königin des lustvollen Fremdschämens. Der Mitschnitt des "Salzburger Stier"-Auftritts steht am 26. Mai ab 22.05 Uhr in "Contra" auf dem Programm. Mehr zum Programm von Ö1 ist unter oe1.ORF.at abrufbar.

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