Wiener Stadtwerke bevorzugen ab sofort Unternehmen, die Lehrlinge beschäftigen

Wien (OTS/SPW-K) - In Österreich suchen aktuell rund 4500 Jugendliche eine Lehrstelle. Als Maßnahme gegen die Jugendarbeitslosigkeit achten nun die Wiener Stadtwerke bei der Auftragsvergabe künftig darauf, ob Bewerber auch Lehrlinge ausbilden. Die Maßnahme bezieht sich auf Direktvergaben bei Bauleistungen jeder Art.

"Eine gute Lehrstelle ist heute schwieriger zu bekommen. Unternehmen tragen eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir als größter Lehrlingsausbilder Wiens fordern das auch von unseren Partnern", sagt Stadtwerke-Personalvorstand Gabriele Domschitz. Die Wiener Stadtwerke zählen mit mehr als 450 Lehrlingen damit nicht nur zu den größten Ausbildungsbetrieben in Österreich, sondern nehmen mit dieser Maßnahme gegen die Jugendarbeitslosigkeit auch eine wichtige Vorreiterrolle für andere Unternehmen ein.

Mitinitiator SPÖ-Lehrlingssprecher Christoph Peschek dazu: "Leider werden viele Privatbetriebe ihrer sozialen Verantwortung nicht gerecht. Diese Initiative soll dagegen ein Zeichen setzen, Jugendlichen eine Zukunftsperspektive mit einer qualitativ hochwertigen Lehrausbildung ermöglichen und jene Betriebe, welche sich um das Gemeinwesen bemühen, entsprechend unterstützen. Es freut mich daher sehr, dass eine Forderung der Wiener Gewerkschaftsjugend nun von immer mehr Betrieben umgesetzt wird: Die Stadt Wien hat damit Anfang des Jahres begonnen, nun setzen erfreulicherweise auch die Wiener Stadtwerke diese wichtige Initiative um. Wünschenswert wäre, dass noch weitere folgen!"

Für den Wirtschaftssprecher der SPÖ Wien, LAbg. GR Fritz Strobl, schafft das Projekt eine Win-Win-Win Situation, von der Auszubildende, Unternehmen sowie die gesamte Wiener Wirtschaft gleichermaßen profitieren. "Die Initiative soll Kleinstbetrieben sowie klein- und mittelständischen Unternehmen zusätzlichen Anreiz bieten, Lehrlinge auszubilden. Unsere Kernbotschaft ist:
Lehrlingsausbildung zahlt sich aus!", so Strobl. Vor allem sei das Projekt aber auch ein Beispiel für die hervorragende und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen den roten Sozialpartnern, betonte Strobl abschließend.

Foto: SP-Lehrlingssprecher Christoph Peschek (links), SP-Wirtschaftssprecher Fritz Strobl (Mitte) und Stadtwerke-Personalvorstand Gabriele Domschitz (rechts) mit Lehrlingen
(c) Christian Fürthner, Abdruck für Medien honorarfrei

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