GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH erfreut: EU-Saatgutverordnung in der österreichischen Politik angekommen

Bereits über 17.000 Menschen haben gemeinsame Petition unterzeichnet

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass die Saatgutverordnung den Weg in die Politik gefunden hat", sagt Heidemarie Porstner, Agrarexpertin bei der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 am Montag. "Wir begrüßen jede Unterstützung und alle Schritte, die zu einer starken österreichischen Position in Brüssel beitragen. Wir fordern von unseren Entscheidungsträgern kompromisslosen Einsatz für die Vielfalt."

Starken Rückenwind bekommen GLOBAL 2000 und die ARCHE NOAH von der Bevölkerung. "In nur sechs Tagen haben bereits über 17.000 Menschen unsere Petition auf www.freievielfalt.at unterschrieben", berichtet Iga Niznik, Referentin bei ARCHE NOAH, dem Verein zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt. "Die Menschen wollen ihr Essen nicht den Saatgutkonzernen überlassen und werden nicht zulassen, dass die Vielfalt in Gärten und auf Feldern illegalisiert wird. Das ist ein klarer Auftrag an unsere EntscheidungsträgerInnen."

Vergangene Woche hatten beide NGOs aufgrund der geplanten EU-Saatgutverordnung Alarm geschlagen. Die Saatgutverordnung treibt seltene und traditionelle Sorten von Gemüse und Obst in die Illegalität. Diese Regelungen bedrohen die biologische Vielfalt, entrechten die Bäuerinnen und Bauern und missachten die Bedürfnisse der KonsumentInnen. Das EU-Saatgutverkehrsrecht soll offensichtlich nicht das öffentliche Interesse schützen, sondern der Saatgut-Industrie bei der Aneignung unseres Essens den Weg weiter ebnen.

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