FFG: 427 Mio. Cash in die Wirtschaft

Wien (OTS) -

Neuer Rekord bei Auszahlungen:

  • Hohe Investitionsdynamik der Unternehmen: auch für 2013 weiterer Anstieg erwartet
  • FFG-Förderungen schließen die Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Bei der FFG beantragte Projekte entsprechen 1/3 der F&E-Ausgaben von Unternehmen: Weitere Investitionen durch die FFG notwendig
  • Plus 7 Prozent: 2.913 Projekte im Jahr 2013 gefördert

FFG = Vorsprung durch Forschung

"Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG wird immer daran gemessen, wie viel Budget sie für Forschung, Innovation und Technologie zur Verfügung stellen kann", erklären Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Daher gilt es als echter Meilenstein, dass es 2012 gelungen ist - trotz Konsolidierung und schwieriger Verhandlungen, die F&E-Budgets für die nahe Zukunft stabil zu halten und in einzelnen Bereichen sogar auszubauen. "Erstmals seit Gründung der FFG hat die innovative Wirtschaft in einer Förderperiode 427 Millionen Euro bei der FFG abgeholt. Das heißt, dass eine hohe Investitionsdynamik von Unternehmen gegeben ist, und dass die FFG an der richtigen Schnittstelle investiert", so die FFG-Geschäftsführer.

Innovationsbasis verbreitert - Standortattraktivität erhöht

Die direkte Forschungsförderung hat eine unerreichte Hebelwirkung für anspruchsvolle, innovative Projekte und damit für die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen. "Mehr Investitionen in Forschung und Innovation bringen also nicht nur der Wirtschaft etwas, sondern auch dem Staat, der langfristig mehr zurück bekommt, als er investiert", sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Die FFG fördert Forschungs- und Innovationsprojekte in der ganzen Bandbreite von langfristiger Risikoforschung bis zur Markteinführung neuer Produkte und hat ihr Förderangebot konsequent auf die Strukturen und Bedürfnisse der heimischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie auf nichttechnologische Innovationen hin optimiert.

FFG-Förderungen schließen Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Ein großer Erfolg des vergangenen Jahres ist es, dass sich das Förderportfolio der FFG flexibel an die Bedürfnisse der Forschungscommunity angepasst und sich insbesondere für KMU, die am Übergang von der Forschung in den Markt stehen, erweitert hat. "KMU sichern als Rückgrat der heimischen Wirtschaft wichtiges Know-how und somit auch Arbeitsplätze in Österreich", so Klaus Pseiner.
"Die Förderstatistik der FFG zeigt, dass sich die Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zunehmend schließt und Industrie und KMU verstärkt mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen an der Weiterentwicklung ihrer Produkte arbeiten" erklärt Henrietta Egerth. Die FFG ist die einzige Agentur in Österreich, die mit ihren Interventionen im kooperativen Segment sehr aktiv ist und wirkt. Die Zusammenarbeit zwischen der wissenschaftlichen und der industriellen Forschung funktioniert gut und reibungslos. Auch hier ist vieles gelungen, Barrieren wurden abgebaut und das beweist, dass das Angebot der FFG stimmt.

Förderangebot bündeln - schneller und effizienter werden

Bei der Weiterentwicklung des Förderangebotes achtet die FFG insbesondere darauf, auf Schwachstellen im System und auf Notwendigkeiten zu reagieren, ohne die Komplexität des Gesamtsystems oder die Übersichtlichkeit außer Acht zu lassen. "Wir haben im Endeffekt nicht mehr Förderformate, aber wir haben spezifischere und punktgenauere. Eine zentrale Frage ist, wie man mit den administrativen Notwendigkeiten umgeht, wenn man hier ein guter Partner sein will", erklärt Klaus Pseiner. Förderung durch die FFG bedeutet dabei ein breites Bündel an Maßnahmen der öffentlichen Hand. Es reicht von direkter finanzieller Förderung bis hin zu individuell auf die Forscherinnen und Forscher abgestimmte Services im Innovationsbereich und folgt dabei dem Prinzip einer Public-Private-Partnership (PPP). "Denn Forschungsförderung ist niemals Selbstzweck, sondern muss den Menschen nutzen und damit Wachstum und Beschäftigung auslösen. Doch erst wenn Innovationen am Markt reüssieren, entfalten sie ihren Nutzen", so Henrietta Egerth.

Fördern und vernetzen

Forschen und entwickeln heißt Zukunft gestalten. Europa wächst in der Forschung immer mehr zusammen. Große Erwartungen setzt die FFG in das neue Forschungsprogramm der EU Horizon 2020. "Zielsetzung liegt darin, Europas Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, um den gesellschaftlichen Herausforderungen wie Gesundheit, Umweltschutz, Energie oder Verkehr global zu begegnen.", so Henrietta Egerth.
Die FFG hat 2013 den Vorsitz von TAFTIE inne, der Vereinigung der FTEI-Forschungsagenturen. TAFTIE repräsentiert 25 Mitgliedsorganisationen aus 24 Ländern. Wichtigste Aktivität von TAFTIE ist der Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und das Lernen von Best-Practice-Beispielen, wie etwa bei der Evaluierung von Programmen und Projekten. Im Rahmen von TAFTIE werden aber auch gemeinsame Positionen erarbeitet und auf europäischer Ebene vertreten.

Vorsprung durch Forschung sichern und ausbauen

Forschung, Entwicklung und Innovation zählen zu den wichtigsten Einflussfaktoren für Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und damit auch für Arbeitsplätze und Wohlstand. Das gilt insbesondere für Industrienationen wie die europäischen Länder. Österreich ist auf einem guten Kurs und konnte sich in den letzten Jahren im internationalen Konzert deutlich positionieren. Eine Reihe von Unternehmen hat sich als Technologie- oder Marktführer erfolgreich am Weltmarkt etabliert. "Aus unserer Fördertätigkeit wissen wir, dass viele österreichische Unternehmen mit hoher Kreativität neue Dienstleistungen und Produkte entwickeln und so ein wichtiger Treiber von Wachstum und Beschäftigung vor allem im Hochtechnologiebereich sind. Mit verschiedenen Instrumenten und Services zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation ist und bleibt die FFG auch in Zukunft dabei ein starker Partner.", so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner abschließend.

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