FPÖ: Strache gegen Saatgutverbot durch EU

Freier Bauernstand wird in die Leibeigenschaft der Konzerne gezwungen

Wien (OTS) - "Wieder plant die EU einen Anschlag auf die nationalen Landwirtschaften Europas", kritisierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache den für 6. Mai geplanten Entwurf einer EU-Saatgutverordnung, die den alteingesessenen, heimischen Saatgutsorten endgültig den Garaus machen soll. " Mit dieser noch strengeren Normierung von Saatgut werden einer Vielzahl von seltenen und alten Obst-, Gemüse- und Getreidesorten endgültig die Zulassungen zur Aussaat entzogen und die Weitergabe damit de facto verboten", so Strache.

Dadurch profitieren die Saatgutriesen wie Monsanto, der selbst Weltmarktführer in Sachen Saatgut-Monopole und Patente auf Leben sei, und machen Riesengewinne. Durch solche von Agrarindustrielobbyisten initiierten EU-Verordnungen werde der Bio-Diversität der Boden entzogen und patentierten Einheitssorten der Weg bereitet. "Dadurch wird der freie Bauernstand in eine Leibeigenschaft der Konzerne gezwungen, weil heimisches Saatgut nicht mehr frei verfügbar und handelbar ist", warnte der FPÖ-Bundesparteiobmann vor den damit verbundenen überteuerten Lizenzgebühren für die heimische Landwirtschaft.

Diesem Trend zur Monopolisierung müsse auch von Seiten der Bundesregierung entgegengetreten werden. Es dürfe zu keinem weiteren Ausverkauf der nationalen Saatguthoheit kommen. " Wir müssen die österreichische Landwirtschaft durch die geförderte Kultivierung traditioneller Pflanzensorten und vor dem Zugriff der Agrarkonzerne schützen", so Strache abschließend.

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