Schieder: Finanzhilfe für Zypern unabdingbar

Zypern-Hilfspaket heute im Nationalrat

Wien (OTS/SK) - "Das Zypern-Hilfspaket ist zur Vermeidung größerer Schäden unabdingbar, auch im Interesse Österreichs", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder im Rahmen der Sondersitzung des Nationalrats, in der das internationale Zypern-Paket beschlossen wird. ****

"Ein Kollaps Zyperns könnte zur Instabilität der Eurozone führen, wie die Analyse zur Systemrelevanz Zyperns von Seiten der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank bestätigt", so Schieder weiter. Die Hilfe setze am richtigen Punkt an, der Bankensektor müsse verkleinert, die Aufsicht gestärkt und die zweitgrößte Bank (Laiki Bank) abgewickelt werden. Zudem müssten ein Trust-Register eingeführt und internationale Standards bei Geldwäsche sichergestellt werden. Das Programm beinhaltet Maßnahmen von etwa 23 Mrd. Euro, davon hat Zypern 13 Mrd. Euro selbst zu tragen, 9 Mrd. kommen aus dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) und eine Milliarde steuert der Internationale Währungsfonds (IWF) bei.

Abschließend betont der Finanzstaatssekretär, dass ganz Europa politische Lehren ziehen muss: "Die Realwirtschaft muss in den Fokus gestellt, durch Regulierung muss der Finanzsektor stabilisiert und Steuerdumping muss innerhalb Europas durch eine klare gemeinsame Politik verhindert werden." (Schluss) mo

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