"Report" am 23. April: Tirol und Salzburg vor der Wahl

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 23. April 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Frauen an die Spitze

Frauen in Vorstandsetagen sind auch in Österreich rar. Österreichs Wirtschaftselite ist männlich, kein einziges Großunternehmen im Land hat eine Frau als CEO an seiner Spitze; in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen in Österreich beträgt der Frauenanteil gerade einmal zwölf Prozent. Die Frauenbewegung fordert schon seit Langem gesetzliche Regelungen, selbst die konservative CDU in Deutschland nimmt eine 30-Prozent-Quote für Aufsichtsräte in ihr Wahlprogramm; nur in Österreich ändert sich wenig. Münire Inam und Jakob Horvat machen den Faktencheck.

Tirol: Alle gegen Platter

Gleich zehn Parteien wollen bei der Tiroler Landtagswahl am kommenden Sonntag die ÖVP von der Machtposition vertreiben. Der Volkspartei droht ein Sturz unter die 40-Prozent-Grenze. Dabei sind die Probleme von Landeshauptmann Günther Platter hausgemacht, seine schärfsten Gegner/innen kommen aus der ÖVP und wollen nun mit eigenen Listen die Dominanz der Volkspartei brechen. Ein Bericht von Alexander Sattmann über offene Rechnungen, alte Seilschaften und eigensinnige Tiroler/innen.

Finanzskandal-Wahl in Salzburg

Auch Salzburg wird einen neuen Landtag wählen, am 5. Mai 2013, ein Jahr vor der Zeit. Das ist eine Konsequenz aus dem Finanzskandal. Das Spekulationsdebakel hat das Land in eine politische Krise gestürzt. Die Ausgangslage vor dieser Wahl ist spannend wie selten. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP liegen Kopf an Kopf, die Grünen und die Freiheitlichen hoffen auf Zugewinne, das Team Stronach will in den Landtag. Alles ist möglich. Helga Lazar und Ernst Johann Schwarz zeigen eine Chronologie des Skandals und analysieren: Wer wird bei der kommenden Landtagswahl vom Finanzdesaster profitieren, wer muss mit Verlusten rechnen?

Der Mann hinter Lyoness

Die Firma Lyoness bezeichnet sich als Einkaufsgemeinschaft, steht aber unter dringendem Verdacht, ein Pyramidenspiel zu sein. Nach den "Report"-Berichten von November 2012 haben sich Dutzende Geschädigte in der Redaktion gemeldet. Sie wollen sich zusammenschließen und gemeinsam um ihr Recht kämpfen - die Behörden ermitteln weiter. Eva Maria Kaiser begibt sich auf die Spuren des Firmengründers Hubert Freidl. Der Steirer ist schon vor Lyoness mit umstrittenen Geschäftsmodellen aufgefallen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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