Bundesschülervertretung erwirkt Zentralmatura-Informationsoffensive für Österreichs Schüler

Bundesschulsprecher Felix Wagner und Bundesobmann der Schülerunion Daniel Perschy fordern Behebung der Zentralmatura Probleme

Wien (OTS) - Morgen startet in Innsbruck die Info-Offensive "Matura Neu", ein Projekt, das auf Drängen der Bundesschülervertretung (BSV), mit dem BMUKK als Partner, ins Leben gerufen wurde. An jeweils vier Standorten können Schülervertreter und Klassensprecher für ihre Mitschüler offene Fragen betreffend der bald anstehenden Zentralmatura stellen. Jede Veranstaltung wird für die Schülervertreter und Klassensprecher aus zwei bis drei verschiedenen Ländern zusammengefasst abgehalten.

"Die Uhr tickt und das spüren die Schüler am deutlichsten. Daher freue ich mich sehr, dass wir diese Initiative erwirken konnten, da seit dem letzten Jahr gravierender Informationsmangel an Österreichs Schulen herrscht. Mit vier Informationsveranstaltungen wird man diese Situation natürlich nicht flächendeckend in ganz Österreich lösen können, aber man legt zumindest ein paar Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen ersten Durchgang zurück", erklärt Bundesschulsprecher Felix Wagner.

"Die Verschiebung im vergangenen Jahr war ein wichtiger und guter Schritt. Die Chance, die man dem Projekt damit gegeben hat, muss jetzt von den Verantwortlichen genutzt werden und darf nicht unbeachtet verstreichen. Ein Umstand, den wir seit Anfang des Jahres immer wieder betonen. Es wurden vereinzelt bereits Lösungen gefunden, z.B. die von uns geforderte Durchfaller-Regelung, aber vieles steht seit dem letzten Jahr ungelöst im Raum. Beispielsweise eine einheitliche Hilfsmittel-Regelung und die Festlegung der Beurteilungskriterien in der LBVO", stellt Wagner klar.

Daniel Perschy, Bundesobmann der Schülerunion, zur Initiative: "Die Schülerunion war auch im vergangenen Jahr im Rahmen der Verschiebung der Zentralmatura ein starker Partner für die Bundesschülervertretung und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Ich freue mich sehr, dass Fortschritte gemacht werden und hoffe, dass es sich hierbei um ernsthafte Bemühungen und keine Placebo-Maßnahmen handelt. Wie Bundesschulsprecher Wagner bereits erwähnt hat, herrscht in vielen Bereichen Unklarheit, unter anderem bei der angesprochenen Leistungsbeurteilung. Bezüglich der Durchfaller-Regelung gibt es bisher zur Umsetzung noch kein Konzept vom BMUKK. Die zahlreichen Schüler, die letztes Jahr für die Verschiebung gekämpft haben, haben Anspruch auf einen ausgereiften ersten Durchgang- dafür werden wir kämpfen."

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.

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