bike-austria 2013, größter Motorrad- und Rollerevent Österreichs erfolgreich über die Bühne gegangen

Zweiradbranche setzt mit 41.238 Besucher ein starkes Lebenszeichen

Tulln (OTS) -

bike-austria in Tulln - Der Bike Event in Österreich auf 40.000m2

Obwohl es der Wettergott mit den Veranstaltern am Freitag nicht so gut gemeint hat, konnten am Sonntag, als sich die Tore der ersten bike-austria in Tulln nach drei Tagen um 16.00 Uhr geschlossen hatten, 41.238 Besucher gezählt werden. Insgesamt wurden an den drei Tagen 1.371 Testfahrten Indoor- und 1.034 Testfahrten Outdoor gezählt. Die Outdoor Testfahrten fanden aufgrund des verregneten Freitags nur am Samstag und am Sonntag statt.

Plattform für alles rund ums "Zweirad" - einzigartig in Österreich

Die bike-austria zeigte alle wichtigen Highlights und Trends in den Bereichen Motorräder, Mopeds, Roller und Pedelecs. Darüber hinaus bot die bike-austria ein breit gefächertes Angebot aus den Bereichen Tuning, Zubehör, Bekleidung und Touristik. Auf 20.000 m2 fanden die Besucher 130 Aussteller und rund 220 nationale und internationale Marken. Darüber hinaus wurden 1.086 ausgestellte Fahrzeuge gezählt.

Ein Auftrag für die Zukunft

"Wir freuen uns, dass der neue Standort, das vielfältige Programm und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer unserer Zweiradbegeisterten, die 5 - 6 Stunden betrug, in Tulln so positiv von den Besuchern aufgenommen wurde. Die bike-austria hat ein starkes Branchenzeichen gesetzt und wir sehen das als klaren Auftrag, diesen Standort zu unserer neuen Eventheimat zu machen,"so Karin Munk, Generalssekretärin der Arge 2Rad. Wolfgang Strasser, GF Messe Tulln:
Unsere optimistischen Erwartungen wurden deutlich übertroffen: Das Konzept "Staunen - testen - erleben" war ein voller Erfolg. Hier in Tulln hat die motorisierte Zweiradbranche die richtige Plattform gefunden. Ein herzliches Willkommen zur nächsten bike-austria in Tulln."

Starke Eröffnung am 19.4.- Gipfeltreffen auf der bike-austria: Bundesministerin Doris Bures und Landeshauptmann Erwin Pröll eröffnen. Arge 2Rad würdigt Sicherheitsgedanken beim Zweiradfahren und übergibt den Arge 2Rad Sicherheits-Award an LH Erwin Pröll

Motorradfahren ist für viele ÖsterreicherInnen eine schnelle und komfortable Möglichkeit, um von A nach B zu kommen und nebenbei auch ein großes Freizeitvergnügen. Durch das Fehlen einer Knautschzone und hohe Geschwindigkeiten sind die Folgen eines Motorradunfalles aber oft dramatisch. Dass alle Biker ihr Ziel sicher erreichen ist Verkehrsministerin Doris Bures besonders wichtig: "Das Bundesministerium für Verkehr hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um das Motorradfahren noch sicherer zu machen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der Stärkung der eigenen Fähigkeiten z.B. durch die Förderung von Fahrsicherheitstrainings auf der einen Seite als auch bei Investitionen in eine sichere Infrastruktur. 2012 investierte das Bundesministerium für Verkehr eine Million Euro um Straßenbelege griffiger zu machen, gefährliche Kurven besser zu kennzeichnen oder Leitschienen mit einem Unterfahrschutz zu versehen. Der beste Unfallschutz ist aber noch immer eine gute Selbsteinschätzung und eine defensive Fahrweise. Ich wünsche allen MotorradfahrerInnen in diesem Sinne eine schöne und sichere Motorradsaison 2013"

Vieles hat das Land Niederösterreich für die Sicherheit seiner Motorradfahrer getan. Insgesamt wurden für infrastrukturelle Maßnahmen 900.000 Euro aufgewandt, davon kamen vom Land Niederösterreich 500.000 Euro. "Die umgesetzten Maßnahmen bedeuten mehr Sicherheit für die MotorradfahrerInnen in Niederösterreich, das erhöht auch die allgemeine Verkehrssicherheit in unserem Bundesland. Wir freuen uns, wenn die MotorradfahrerInnen Niederösterreich besuchen und die landschaftlichen Schönheiten sowie das kulturelle und touristische Angebot genießen." so Landeshauptmann Pröll anlässlich der Verleihung des Arge 2Rad Sicherheits-Awards, der von Dr. Arnezeder, Obmann der Arge 2Rad überreicht wurde.

Pedelecs erobern Österreichs Straßen

Pedelecs erfreuten sich auch im Jahr 2012 großer Beliebtheit. Die mit einem Elektromotor angetriebenen Räder erreichten einen Marktanteil von fast 10 %, das entspricht einer Absatzmenge von 40.000 Stück. Branchenschätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2014 eine weitere Steigerung auf 50.000 Stück erfolgen wird. Die ständige Weiterentwicklung bei Akkus sorgt für ständig größere Reichweiten, das Image als Trendprodukt sorgt dafür, dass Österreichs Straßen mehr und mehr von elektrisch angetriebenen Fahrrädern bevölkert wird. Die bike-austria präsentierte eine Vielzahl an Modellen für verschiedenste Einsatzbereiche in verschiedenen Preisklassen. Und das auch alles zum Probefahren für die Besucher.

Ein Pedelec ist ein Fahrrad mit beschränkter Tretunterstützung und hat die Eigenschaft, dass der Elektromotor nur anspringt, wenn in die Pedale getreten wird. Der Motor unterstützt also nur das Treten. Diese Pedelecs unterliegen weder Helm-, noch Versicherungs- und Führerscheinpflicht. Die EU-Richtlinien limitieren die mittlere Leistung des Motors auf 250 W und die Unterstützung des Motors muss ab 25 km/h aussetzen. Diese Fahrzeuge sind Fahrräder im Sinne der StVO.

Action pur auf der bike-austria

Auf 8.500 m2 bot die bike-austria ein Outdoor-Actionprogramm der Sonderklasse. Von zwei Tribünen hatten die Besucher freie Sicht auf die Streetbike Freestyle Show der Streetrockaz und die Stunt Show mit Rok Bagoros powered by KTM. Zu sehen gabs Wheelies, Burnouts, Drifts, Acrobatics and Nosewheelies. Der Honda Austria Staatsmeister Andreas "Simpson" Rothbauer zeigte eine seiner spektakulären Supermoto Stuntsshows. Neben spektakulären Drift und Startsimulationen, hat er das Publikum mit Motorradstunts wie Side Walk, Stoppies und Wheelies begeistert. Erstmals gab es auch eine gesamte Halle, die sich der Trial-Artistik widmete. Erfahrene Trialfahrer bewältigten Hindernisse und demonstrierten Motorsport auf höchstem Niveau. Auch viele kleine Anfänger nutzten die Gelegenheit und probierten Kinder-Elektro-Trialfahrzeuge in einem besonders gesicherten Kinder-Parcour.

Europapremiere auf der bike-austria

Mit der FREERIDE E
(http://www.ktm.com/at/ridektm/ktm-e-cross-center.html) hat KTM
bereits ein Motorrad entwickelt, welches sich ohne Geräusch- und Abgasemissionen sportlich in der freien Natur bewegen lässt und damit völlig neue Perspektiven eröffnet. Mit dem "E-SPEED" stellte der Sportmotorrad-Hersteller nun eine Studie vor, die mit demselben Batterie- und Antriebskonzept eine vergleichbare Lösung für den urbanen Raum aufzeigt. Stefan Pierer (KTM CEO): "Wir bei KTM sind von E-Mobilität als Ergänzung zu konventionellen Antrieben überzeugt. Auf kurzen Strecken wird sich der Elektroantrieb langfristig durchsetzen - vor allem in Bereichen, die unter Umweltaspekten besonders sensibel sind, wie in der Natur und in Ballungsgebieten. Fahrzeuge wie der "E-SPEED" und die FREERIDE E können dem motorisierten Zweirad wieder zu mehr Akzeptanz in der Gesellschaft verhelfen. Nicht nur, weil sie umweltverträglich sind, sondern auch wegen ihrer leichten Handhabung und weil sie dank ihrer Sportlichkeit viel Fahrspaß vermitteln." Dass der KTM "E-SPEED" sportliche Ambitionen hat, verraten Fahrwerk und Gestaltung der Studie - dank absolut eigenständiger Konstruktionsdetails und der unverwechselbaren Handschrift von KTM Haus-Designer Gerald Kiska. Die Studie "E-SPEED" hebt damit nicht nur das klassische Konzept des Motorrollers auf eine neue Entwicklungsstufe, es erfüllt vor allem auf zeitgemäße Weise die Ansprüche urbaner und sportlicher Mobilität. Elektroantrieb und Fahrspaß, Umweltverträglichkeit und "READY TO RACE" bilden für KTM keinen Widerspruch, sondern ihre Verbindung stellt gute Voraussetzungen für neue, zukunftsfähige Zweirad-Konzepte dar. Technisch macht sich der "E-SPEED" das volle Know-how der Mattighofener Entwicklungsprofis zu Nutze. So vertraut der 11 KW, 36 Nm starke und bis zu 85 km/h schnelle Prototyp unter anderem auf einen hochmodernen Stahlgitterrohr-Leichtmetallguss-Rahmenverbund und WP-Suspension Federelemente."

Der Bike Event - spezielle Ausrichtung für die Jugend im Jahr der A1 Einführung.

Seit Jänner 2013 gibt es für 16 Jährige die Möglichkeit, den A1-Führerschein zu erwerben. Dieser vollwertige Führerschein berechtigt zum Fahren eines 125ccm Motorrades. Auf der bike-austria wurde die neue Richtlinie erklärt und den Jugendlichen die Möglichkeit geben, die 125ccm Fahrzeuge gleich vor Ort zu testen.

Indoor- und Outdoorfahrten gefragt

Neben dem Kernangebot der Produktanbieter wurde der Event durch großzügige Möglichkeiten für Probefahrten in den unterschiedlichen Kubaturen bereichert. Es standen mehr als 200 Fahrzeuge zum Probieren zur Verfügung. Diese Maßnahme hat die Besucherfrequenz maßgeblich gesteigert und für ein Angebot gesorgt, das vor allem Jugendliche angesprochen hat. Rund 3.000m2 standen unter der professionellen Anleitung der ÖAMTC Fahrtechnik am Messegelände für Probefahrten und diverse Tests rund ums Zweirad zur Verfügung.

Burnout Clubbing Deluxe - der offizielle Sideevent

Als großes Side Event der bike-austria fand erstmals das mittlerweile legendäre Burnout Clubbing am Samstag, den 20. April 2013 in der Donauhalle statt. Viele Jugendliche nutzten so gleich nach dem Besuch der bike-austria die Möglichkeit, ein paar Hallen weiter so richtig zu chillen und zu feiern.

Alle Informationen und Bilder zum Nachlesen und zu ihrem freien Download auf www.bike-austria.at

Das waren die Öffnungszeiten:

Freitag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: EUR 8,-
Ermäßigte Tickets (Studenten und Gruppen ab 20 Personen): EUR 6,-Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei

Rückfragen & Kontakt:

Arge2Rad
Generalsekretärin
Mag. Karin Munk
Paul Troger Gasse 30
3003 Gablitz
office@arge2rad.at
www.arge2rad.at

Messe Tulln GmbH
Leitung Kommunikation
Barbara Nehyba, MSc
Messegelände
3430 Tulln an der Donau
messe@tulln.at
www.bike-austria.at

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