FPK-gf. LPO Ragger: Kärntner Freiheitliche ungeteilt!

Erneuerung leben - Vertrauen schaffen

Klagenfurt/St.Veit (OTS) - "Wir Freiheitliche haben immer schon bewiesen, dass wir auch dann zu menschlicher Größe und politischer Stärke fähig sind, wenn es uns einmal nicht so gut geht", sagt der geschäftsführende Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger zu Beginn seiner Rede am außerordentlichen Landesparteitag der Freiheitlichen in Kärnten in der Blumenhalle in St. Veit.

Der geschäftsführende Parteiobmann zeigt auf, dass sich nach dem Tod von Jörg Haider die politische Situation vollkommen geändert habe. Vielleicht war auch das mit ein Grund für den Wahlausgang am 3. März. "Die Vergangenheit kann niemand mehr verändern. Aber in der Zukunft Veränderungen vorzunehmen, die Zukunft neu zu gestalten, und unsere Gesinnungsgemeinschaft auf einen guten Weg weiterzuführen, das muss unser aller erklärtes Ziel sein", betont Ragger.

Ragger richtet seinen Blick in die Zukunft und macht klar, dass die Freiheitlichen nun gefordert sind, neue Akzente zu setzten. Er werde als Bürgeranwalt quer durch Kärnten unterwegs sein und regelmäßige Sprechtage abhalten. Als eine der wichtigsten Maßnahmen sehe Ragger die Einrichtung einer Reformgruppe. "In dieser Expertenrunde werden unsere Bürgermeister, Vizebürgermeister und Stadträte mitarbeiten. Darüber hinaus sollen auch noch Vertreter aus anderen Bereichen wie Wirtschaft, Landwirtschaft, Arbeitnehmer, Senioren und Jugend ihr Wissen und ihre Erfahrung zum Wohle der Partei und schlussendlich zur Erneuerung unserer Gesinnungsgemeinschaft leisten", sagt Ragger. Die erfahrene politische Generation sei eine wichtige Säule der Erneuerung. Aus den Ergebnissen werde ein Leitbild für die freiheitliche Bewegung in Kärnten erstellt werden und als Maßstab für die politische Arbeit dienen.

Aber auch die Jugend stelle eine Herausforderung der Zukunft dar. Hier plane Ragger eine eigene Jugendakademie, in der jungen Menschen aus allen Kärntner Gemeinden eine gediegene politische, rhetorische und auch persönliche Ausbildung ermöglicht wird. "Jede politische Partei kann einen erfolgreichen Weg in die Zukunft nur dann gehen, wenn sie sich ganz besonders darauf konzentriert, junge Menschen in ihre Gesinnungsgemeinschaft hereinzuholen und sie an der politischen Arbeit teilhaben zu lassen. Das setzt aber auch voraus, dass wir uns vor allem besonders um deren Ausbildung bemühen müssen und natürlich auch werden", erklärt Ragger.

Einen weiteren wichtigen Schritt zur Öffnung der Partei stelle die Förderung der direkten Demokratie dar. Daher werde man künftig bei maßgeblichen Themen der Landes- und Bundespolitik die Mitglieder befragen. "Ich wünsche mir auch, dass unsere Bezirksleitungen jederzeit Themen an den Landesparteivorstand herantragen können, und diese dort auch verpflichtend behandelt werden", so Ragger für den auch die Diskussion über die Rückkehr zur FPÖ einen wichtigen Punkt darstelle. "Wollen wir als kleine, von der Bundespolitik bestehende Landesgruppe, unsere weitere Politik alleine machen, oder sollen wir gemeinsam mit unserer Schwesterpartei, der FPÖ, als starkem Partner auf bundespolitischer Ebene in die Zukunft schreiten", richtet Ragger seine Worte an die Delegierten. Er sei davon überzeugt, dass es ein guter Schritt sei, diese Bindung zu verstärken und gemeinsam zu gehen.

"Die vollkommen neue politische Situation in Kärnten stellt an uns Freiheitliche die Herausforderung, unsere neue Rolle als starke Opposition in Angriff zu nehmen. Viel Gutes und Vorbildliches, was wir Freiheitliche in unserer Regierungszeit eingeführt haben, will das politische "Trio infernale" bestehend aus SPÖ, ÖVP und Grüne mit einem Handstrich vernichten", betont Ragger. Die geplanten massiven sozialen Einsparungen seien Anzeichen dafür, dass die Kenia-Regierung deutlich von einer bürgernahen Politik abrücke.

Für die Zukunft sei es vor allem wichtig, als einheitliches freiheitliches Lager aufzutreten. "Alle, die ein freiheitliches Herz haben, müssen bei uns wieder Platz finden. Wir müssen wieder zu einer gestandenen freiheitlichen Familie zusammenwachsen. Wir wollen und werden niemanden zurücklassen. Jeder soll uns auf unserem gemeinsamen Weg begleiten können. Arbeiten wir gemeinsam daran, unsere freiheitliche Bewegung wieder starkzumachen. Es lebe unsere Kärntner Heimat!", schließt Ragger seine flammende Rede.

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