SOS Mitmensch startet Protestaktion gegen realitätsfremde Einbürgerungshürden

Dem 22-jährigen Mario Keiber die Einbürgerung zu verwehren, ist keine Leistung!

Wien (OTS) - Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch nimmt den Fall des in Österreich aufgewachsenen und seit fast 20 Jahren hier lebenden Mario Keiber zum Anlass, um einen E-Mail-Protest gegen realitätsfremde Einbürgerungshürden zu starten. Unter dem Motto "22-Jährigem die Einbürgerung verwehren, ist keine Leistung!" sollen Protestnachrichten an den für die Einbürgerungsreform verantwortlichen Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz verschickt werden. Ziel der Aktion ist es, dass Menschen, wie Mario Keiber, die schon lange in Österreich leben oder sogar hier aufgewachsen sind, nicht mehr länger Ausländer bleiben müssen, sondern unbürokratischen Zugang zur Staatsbürgerschaft erhalten. Bis zur Ministerratssitzung am Dienstag sollen mehr als 1000 Protestnachrichten an Staatssekretär Kurz verschickt werden.

"Staatsekretär Kurz spricht von "Staatsbürgerschaft durch Leistung", doch einem 22-jährigen, der hier aufgewachsen ist, die Staatsbürgerschaft zu verwehren, ist keine Leistung", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. "Der Fall Keiber führt einmal mehr drastisch vor Augen, wie realitätsfremd und ungerecht unsere Einbürgerungsgesetze sind. Es braucht daher nicht die von Kurz angekündigte Alibireform, sondern eine echte Einbürgerungsreform, die es faktischen ÖsterreicherInnen ermöglicht, endlich auch tatsächlich ÖsterreicherInnen zu werden."

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