GPA-djp startet Befragung der dayli-Beschäftigten

Öffentliche Solidaritäts-Kundgebungen am 2. Mai geplant

WIEN (OTS/ÖGB/GPA-djp) - "Wir arbeiten in der Frage der dayli Sonntagsöffnung auf allen Ebenen und mit viel Elan daran, alle Schlupflöcher zu schließen, mit denen umgehungskreative Unternehmer wie Rudolf Haberleitner ihre Interessen zu Lasten der Beschäftigten durchsetzen wollen, das sind wir den Betroffenen schuldig. Außerdem stehen mit den Beschäftigten über ihre Haltung zur Sonntagsarbeit in Kontakt - wir wollen es jetzt ganz genau wissen", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellte, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian. Die GPA-djp befragt jede/n einzelne/n Betroffene/n, ob sie/er am Sonntag tatsächlich arbeiten will, rund 2.800 Fragekarten wurden an alle Beschäftigten in ganz Österreich geschickt".

"Kommt Haberleitner seiner Ankündigung nach, auch an diesem Wochenende mehrere weitere Filialen am Sonntag offenzuhalten, haben wir keine Alternative, als weiter die Behörden zu verständigen", kündigt Katzian weitere behördliche Eingaben und Klagen an: "Wir klagen jeden einzelnen Standort, an dem sonntags offengehalten wird. Es wird bei jeder Öffnung eine Anzeige geben - bei der Gewerbebehörde, beim Arbeitsinspektorat und weitere Klagen wegen unlauterem Wettbewerb."

Auch in anderen Branchen herrsche unterdessen Unmut über die skurrile Vorgangsweise Haberleitners, mit dem Verweis auf Gutachten gegen geltendes Recht vorzugehen, so Katzian abschließend: "Nach vielen empörten Anrufen von Beschäftigten und BetriebsrätInnen aus fast allen GPA-djp Wirtschaftsbereichen haben wir uns deswegen dazu entschlossen, am 2. Mai zu Solidaritätskundgebungen in Form von BetriebsrätInnen-Konferenzen aufzurufen. BetriebsrätInnen aus ganz Österreich werden vor der dayli-Zentrale in Pucking und, weil Novomatic als Hälfteeigentümer des Unternehmens natürlich auch Mitverantwortung für diese fragwürdige Vorgangsweise trägt, vor dem Novomatic Forum in Wien lautstark kundtun, was sie davon halten:
Haberleitner & Co. werden zur Kenntnis nehmen müssen, dass Handelsangestellte in Österreich Rechte haben!"

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