Glatz ad Wettbewerbsbehörde: Hart durchgreifen!

Untersuchungen müssen spürbare Verbesserungen für Konsumenten bringen.

Wien (OTS) - Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), begrüßt, dass die Bundeswettbewerbsbehörde aktiver geworden ist und Hausdurchsuchungen und Nachforschungen bei mutmaßlichen Preissündern durchführt, aber:
"Langwierige Untersuchungen bringen nichts, wenn keine Taten folgen -die Konsumenten in Österreich zahlen nach wie vor überhöhte Preise. Die Menschen, und hier besonders Senioren, leiden unter dem 'Österreich-Aufschlag'. Diese unsägliche finanzielle Belastung ist hausgemacht und muss mit allen Mitteln bekämpft werden."

Glatz kritisiert auch die wenigen und niedrigen Geldstrafen, die die Bundeswettbewerbsbehörde in den letzten Jahren verhängte: "Im internationalen Vergleich sind die Geldstrafen so gering, dass sie den betroffenen Unternehmen kaum wehtun! Es braucht nun endlich wirksame Sanktionen, die den Preissündern auf Dauer eine schmerzhafte Lektion erteilen: Hemmungslose Profitgier auf dem Rücken der Bevölkerung wird in Österreich nicht mehr toleriert!"

Außerdem kritisiert der PVÖ-Konsumentenschützer den mangelhaften Informationsfluss: "Die Öffentlichkeit hat das Recht, alle Details über laufende und abgeschlossene Verfahren sowie involvierte Unternehmen zu erfahren. Nur informierte Bürger und Bürgerinnen können von ihren Rechten Gebrauch machen und zur Verhinderung von betrügerischem Wirtschaften und illegalen Preisabsprachen aktiv beitragen.

Glatz schließt mit einer wichtigen Forderung für die Konsumenten in Österreich: "Die Bundeswettbewerbsbehörde muss skrupellose Unternehmen deutlich an den Pranger stellen und hart durchgreifen, damit es erst gar nicht mehr zum 'Österreich-Aufschlag' kommt!"

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