FPÖ-Neubauer: SPÖ will verleugnete Pensionisten parteipolitisch für sich vereinnahmen

Fünf Jahre wurden Pensionisten ausgebeutet, plötzlich sollen sie SPÖ wählen

Wien (OTS) - "Seit der Regierung unter Vranitzky, versucht die SPÖ immer vor den Wahlen die Pensionisten für sich zu vereinnahmen, um sie kurz danach wieder mit ihren Sorgen und Nöten im Regen stehen zu lassen", so FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer in einer Stellungnahme zu aktuellen Verlautbarungen von Karl Blecha (SPÖ), Präsident des Pensionistenverbandes. Diese "grausame, ja menschenverachtende Wahltaktik" finde bis heute ihre Fortführung. Die FPÖ werde den Menschen jedoch die Augen öffnen, auf welche Art und Weise sie von SPÖ und ÖVP seit 2008 vorgeführt wurden, betont Neubauer.

Zur Kaufkraft:

"Die Parteigenossen von Blecha sitzen ja in der Regierung. Wer hat sie also bis jetzt davon abgehalten, die Renten ohne Kaufkraftverluste anzupassen oder dafür zu sorgen, dass Wohnen für die Menschen leistbar ist bzw. bleibt? Das seit Jahrzehnten von den Roten regierte Wien mit seinen grünen Steigbügelhaltern geht hier leider mit schlechtem Beispiel voran, wo durch Kostenexplosion und Gebührenwucher bereits zahlreiche Menschen in die Armut getrieben wurden. Nun wurde diesen Menschen von Bürgermeister Häupl (SPÖ) auch noch der Heizkostenzuschuss gestrichen, aber für eine sinnlose Olympia-Bewerbung hätte der Wiener Bürgermeister die nötigen 100 Millionen auftreiben wollen", so Neubauer.

Jährliche Pensionsanpassung:

"Doch nicht genug damit, dass die Senioren sich von den Sozialisten keine Unterstützung erwarten dürfen, werden sie noch regelmäßig von diesen mit allerhand "Grauslichkeiten" zusätzlich belastet: so ist eine Pensionsanpassung in Höhe des Verbraucherpreisindex zu wenig! Dies kommt einem Realverlust gleich, da die Lebenserhaltungskosten unverhältnismäßig stark angestiegen sind. Und in diesem Jahr, wie auch im nächsten, bekommen die Pensionisten nicht einmal mehr die Inflation abgegolten. Die FPÖ als soziale Heimatpartei fordert seit Jahren den Pensionisten-Preis-Index, so wie übrigens der Österreichische Seniorenrat und der ÖGB, leider nicht so die SPÖ und die ÖVP", zeigt der freiheitliche Seniorensprecher auf.

Weitere Belastungen für Pensionisten durch die Bundesregierung:

Als weitere Beispiele der Belastungen für die Pensionisten kann die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages (wenn auch notdürftig und halbherzig zu reparieren versucht) angeführt werden. "Dafür gibt es noch immer den ungerechten Pensionssicherungsbeitrag, für dessen Einzahlung längst die Legitimation fehlt, aber damit offenbar gerne Budgetlöcher gestopft werden. Auch verweigert man den von der Pensionsanpassung 2008 geschädigten Pensionisten nach wie vor den Ausgleich des damals entstandenen Realverlustes", kritisiert Neubauer.

Arbeitsmarkt:

"In den Bundesländern Burgenland und Salzburg, die jeweils SPÖ-regiert sind, ist der Anteil der ausländischen Beschäftigten rasant angestiegen, im Burgenland ging nahezu jeder neugeschaffene Arbeitsplatz an einen Nicht-Österreicher! Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit bei den über 60jährigen Österreichern alleine in Salzburg um 24,5% dramatisch angestiegen. Hier findet somit ein ungeheurer Verdrängungswettbewerb zu Lasten der eigenen Staatsbürger statt", weist Neubauer auf Missstände hin und führt zudem an, dass die Bank-Austria zurzeit ein Mitarbeiterreduktionsprogramm fahre, wobei bis 2015 800(!) Stellen abgebaut werden sollen. Man könne davon ausgehen, dass hiervon vorwiegend die älteren Mitarbeiter betroffen sein würden.

Neubauer: "Aber gleichzeitig wird immer noch an den Privilegien für die Parteifreunde festgehalten: bei der ÖBB, dem ORF, der OeNB kann man immer noch frühzeitig eine durchaus lukrative Rente in Anspruch nehmen. Hier reden sich die Sozialisten auf bestehende Verträge aus, in die man nicht eingreifen könne, was sie aber bei denen, die sich nicht dagegen wehren können, durchaus ohne Gewissensbisse sehr wohl tun. Irgendjemand muss das ja finanzieren und damit sind wir wieder bei den leidgeplagten Pensionisten, denen eben nun vor der Wahl wieder allerhand versprochen wird. Fünf Jahre lang hat die SPÖ unsere Pensionisten verraten, um nun vor der Nationalratswahl den großen Helden zur Rettung der Pensionisten zu mimen. Angesichts der oben angeführten Beispiele erlaube ich mir zu bemerken: diese Rolle passt der SPÖ ganz und gar nicht! Einzig die Freiheitliche Partei mit Heinz Christian Strache hat stets gegen jede Art von Kürzung bei den Senioren gekämpft und wird dies auch weiterhin tun."

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