Karlheinz Töchterle: 2013 werden wichtige Weichen für die europäische Wissenschafts- und Forschungspolitik gestellt

Wissenschafts- und Forschungsminister im Wissenschaftsausschuss

Wien (OTS) - Das Arbeitsprogramm auf europäischer Ebene im Bereich Wissenschaft, Forschung und Innovation stand im Mittelpunkt des heutigen Wissenschaftsausschusses im Parlament. "2013 werden wichtige Weichen für die europäische Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationspolitik gestellt", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Er verwies auf die finalen Verhandlungen und Vorbereitungen zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm ("Horizon 2020", Laufzeit 2014 - 2020), das vor allem ein Mehr an Forschung und ein Weniger an Bürokratie bringen soll. "Das ist im Sinne der Forscherinnen und Forscher und wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Teilnahmeregelungen handhabbarer gemacht werden", so Töchterle.

Der Minister ging weiters auf das erfolgreiche Mobilitätsprogramm für den Hochschulsektor "Erasmus" ein, das in Zukunft unter dem Dachnamen "Erasmus für alle" gemeinsam mit den anderen Mobilitätsprogrammen der EU laufen soll. Der Minister betonte einmal mehr, die Mobilität der Studierenden und Lehrenden sowohl in Europa als auch in den Drittstaaten zu unterstützen. "Das Programm trägt auch wesentlich zum Erwerb von zusätzlichen Kompetenzen und damit auch zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit bei", betont Töchterle. Die österreichische Erasmus-Bilanz ist ausgezeichnet: Seit Beginn der Teilnahme Österreichs mit dem Studienjahr 1992/93 haben mehr als 68.000 österreichische Studierende einen Erasmus-Auslandsaufenthalt absolviert. Im Studienjahr 2011/12 waren es rund 5.600 Studierende. Österreich unterstützt die mobilen Studierenden zusätzlich im Rahmen von Erasmuszuschüssen, die ergänzend zu den Mitteln der Europäischen Kommission bereitgestellt werden. Somit erhalten österreichische Studierende mehr finanzielle Unterstützung für ihren Erasmus-Auslandsaufenthalt.

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