Cortolezis-Schlager: EU für Wettbewerbsfähigkeit und Kooperationen im Forschungsbereich wichtig

Wissenschaftsausschuss heute zu mehrjährigem EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 Entrepreneurship-Zentren an jeder europäischen Hochschule

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Bildung und Forschung sind im internationalen Kontext zu sehen - sowohl was den Wettbewerb, als auch was die Zusammenarbeit betrifft. Die Europäische Union hat daher eine besonders hohe Bedeutung. Wenn wir im europäischen Bereich nicht gut aufgestellt sind, werden wir z.B. gegenüber dem asiatischen, transatlantischen und teilweise auch lateinamerikanischen Raum im Wettbewerb verlieren. Kooperationen sind daher notwendig. Dem wurde großteils mit dem Mehrjährigen EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 Rechnung getragen. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich der Sitzung des Wissenschaftsausschusses.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle habe sich auf europäischer Ebene stark für Österreichs Interessen eingesetzt, verwies die Abgeordnete auf den heute in der Sitzung des Ausschusses behandelten Bericht des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung betreffend Jahresvorschau 2013 auf der Grundlage des Arbeitsprogramms der Europäischen Kommission sowie des Achtzehnmonatsprogramms des Rates. "Wir müssen die Position der EU im weltweiten Wettbewerb durch mehr und bessere Forschung, Innovation und Technologie stärken", so Cortolezis-Schlager weiter.

Die Kommission setzt im Bereich Wissenschaft und Forschung im Jahr 2013 Aktivitäten zur Verwirklichung der EU-2020 Strategie, insbesondere zur Weiterentwicklung der Leitinitiative "Innovationsunion". Diese ist eine der sieben Leitinitiativen der EU-2020-Strategie und deren Herzstück. "Österreich unterstützt die Initiative Innovationsunion aktiv und setzt sich im Rahmen der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 für ein möglichst hohes Forschungsbudget ein. Wo wir stärker werden müssen, ist, wie aus Forschungsergebnissen neue innovative Produkte entstehen. Dazu müssen die Wechselwirkungen zwischen Hochschulen und Wirtschaft erleichtert werden, etwa durch grenzüberschreitende Entrepreneurship-Zentren an jeder Hochschule."

Hinsichtlich der Verhandlungen über das nächste Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" - Teil des mehrjährigen Finanzrahmens- verwies die Abgeordnete auf die neue Programmgestalt von Horizont, bei der viele bedeutende Aktivitäten zusammengeführt wurden und auch "Life long learning" berücksichtigt ist. "Es wurde ein schöner Bogen für alle Zielgruppen gespannt", so Cortolezis-Schlager weiter.

Die Qualität der österreichischen Forschung sei exzellent, hob die Wissenschaftssprecherin den guten "Return of Investment" bei der Forschung hervor: "Von 100 Prozent aus Österreich finanzierten EU-Mitteln bekommen wir 130 Prozent zurück. Viele Unternehmen könnten von einer Gewinnmarge in der Höhe von 30 Prozent nur träumen", so die Unternehmensberaterin, die in diesem Zusammenhang allen Beteiligten im Hochschulbereich dankte, die diese Höchstleistungen erbringen. Jetzt gehe es um die konkrete Ausgestaltung des Fahrplans und darum, welche Schwerpunkte für Österreich gesetzt werden.

Zentrale Bedeutung für Österreich habe auch die Ausgestaltung der neuen Programmgeneration "Erasmus für alle". Die Europäische Kommission unterstützt den Rat und das Europäische Parlament in den Verhandlungen dieses EU-Programms und führt derzeit die operativen Vorbereitungen durch, um nach Abschluss der Verhandlungen einen erfolgreichen Start mit 1. Jänner 2014 zu ermöglichen. "Erasmus für alle ist für ein gemeinsames Europa wichtig. Österreich profitiert von den EU-Programmen, viele Studierende bekommen dadurch Chancen, im Ausland zu studieren", schloss die Abgeordnete.
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