OGM-Umfrage für "Eco": Österreicher/innen wollen, dass das Bankgeheimnis zumindest für Inländer/innen erhalten bleibt

Heute, am 18. April, um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Zwei Drittel der Österreicher/innen wollen, dass das Bankgeheimnis zumindest für Inländer/innen erhalten bleibt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut OGM in Zusammenarbeit mit dem ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" (zu sehen heute, am 18. April 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2) durchgeführt hat. Nur 30 Prozent der Befragten waren dafür, dass das "Bankgeheimnis in Österreich wie in der restlichen EU gänzlich abgeschafft" werden sollte. Die Befürworter/innen des Bankgeheimnisses für österreichische Staatsbürger/innen teilen sich in zwei Gruppen: 39 Prozent sind für eine Aufweichung der Regelungen "nur für ausländische Konten", 26 Prozent sind der Meinung, dass das Bankgeheimnis "gänzlich unangetastet" bleiben sollte.

Was den Standpunkt der österreichischen Regierung innerhalb der Europäischen Union betrifft bleiben Herr und Frau Österreicher Realisten. Drei von vier Befragten (genau 75 Prozent) haben die Erwartung, dass sich die Regierung in Wien gegenüber dem Druck aus Brüssel "nicht durchsetzen" wird. Vor allem der Auftritt von Finanzministerin Maria Fekter polarisiert: 40 Prozent halten ihr Verhalten für "richtig", 43 Prozent finden ihren Standpunkt, den sie beim Treffen der EU-Finanzminister in Dublin eingenommen hatte, kritikwürdig. "Unterteilt man die Befragten nach ihren Parteipräferenzen, so ergibt sich rund um die Person der Frau Finanzministerin eine klassische Lagerbildung links und rechts der Mitte", meinte dazu OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. "Der Zuspruch zu Maria Fekter ist naturgemäß in der ÖVP, aber vor allem auch in der FPÖ sehr hoch, ihre Kritiker finden sich hauptsächlich unter den Wählern der SPÖ und der Grünen."

Dass das Finanzministerium unmittelbar Einblick in die Konten und Sparbücher der Österreicher/innen erhält, wird von 55 Prozent abgelehnt; 39 Prozent würden diesen Umstand "akzeptieren". Interessant auch noch das Ergebnis einer abschließenden Frage: Nur 32 Prozent der Befragten finden es "für Österreich von Vorteil", wenn reiche Familien aus dem Ausland (Stichwort: Horten, Piech, Flick) auf Grund von Standortvorteilen ihr Geld in Österreich anlegen. 49 Prozent sehen darin "keinen Vorteil".

Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage bringt "Eco" heute um 22.30 Uhr in ORF 2.

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