Bienen gehen uns alle an!

"die umweltberatung" gibt KonsumentInnen Tipps für die Erhaltung der Bienenwelt

Wien (OTS) - Das Bienensterben ist in aller Munde. Wer Honig liebt und außerdem weiß, wie wichtig die Bienen zur Pflanzenbestäubung sind, fragt sich: "Was kann ich dagegen tun?" "die umweltberatung" hilft mit Tipps für einen ökologischen Lebensstil, der die Bienen unterstützt.

Die Gefahren für die heimischen Bienen sind vielfältig: zu viele Pestizide, zu wenig Blumen- und Obstwiesen und die Varroamilbe, ein vom Menschen importierter Parasit, der ihnen zu Leibe rückt. Die vielfältigen Probleme scheinen schwer lösbar. Dabei kann jeder oder jede von uns viel für die Erhaltung der summenden Bienenwelt tun.

Keine Chemiekeulen gegen Insekten

"Verzichten Sie zum Beispiel auf chemische Insektizide in Haus und Garten. Denn viele der verwendeten Stoffe sind für die Bienen äußerst gefährlich", erklärt der Ökotoxikologe von "die umweltberatung" Wien DI(FH) Harald Brugger MSc. Neueste Studien zeigen, dass Bienen durch Pestizide, die für das Beizen von Maissaatgut oder in Schädlingsbekämpfungsmitteln im Haushalt Verwendung finden, ihre Orientierung verlieren und nicht mehr in den Bienenstock zurückfinden. "Lesen Sie das Kleingedruckte. Der für Bienen gefährliche Wirkstoffe Imidacloprid ist beispielsweise auch in Fensterfallen für Stubenfliegen oder in Düngestäbchen für Zierpflanzen zu finden", rät Harald Brugger.

Bio kaufen

In der Biolandwirtschaft kommen keine chemisch-synthetischen Pestizide und Saatgutbeizmittel zum Einsatz. Der Griff zu Biolebensmitteln ist also nicht nur gesund und umweltschonend, sondern trägt auch zum Schutz der Bienen bei.
Tipps für den bienenfreundlichen Garten

Nicht nur die Honigbienen, sondern auch über 700 Wildbienenarten sind in Österreich für die Bestäubung von Obstbäumen wichtig. Dazu zählen zum Beispiel die verschiedenen Hummelarten. Diese Wildbienen brauchen vielfältige Lebensräume. "Bunte, blühende Blumenwiesen, Totholzhaufen oder ein Nützlingshaus auf der Terrasse und im Garten bieten optimalen Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für die Wildbienen", erklärt Brugger.

Heimischer Honig bevorzugt

Bevorzugen Sie Honig, der in Österreich erzeugt wird. Achten Sie beim Honigkauf auf das Etikett. "Aus EG- und Nicht-EG-Ländern" bedeutet, dass der Honig aus einem beliebigen Land der Welt kommen kann. Mit dem Kauf von regionalem Honig fördern Sie die Imker und Imkerinnen und damit die heimische Honigbienen.

Informationen

"die umweltberatung" bietet folgendes Infomaterial zum Thema:

o Infoblätter
o Bienen und ihr Lebensraum mit Tipps zur Förderung von Honigbienen und Wildbienen
o Ein Haus für Nützlinge im Garten mit Anleitung zum Nützlingshausbau o Insektizide im Haushalt zum Umgang mit Schädlingsbekämpfungsmitteln

o Download der Infoblätter auf www.umweltberatung.at.

Poster Vielfalt der Bienen mit 28 Fotos von Wild- und Honigbienen:
Euro 1,82 Versandkosten

Videoanleitung zum Nützlingshotelbau auf www.youtube.com/umweltberatung

Bestellung und Beratung zum naturnahen Gärtnern bei "die umweltberatung" Wien, Tel. 01 803 32 32. Informationen und Download der Infomaterialien auf www.umweltberatung.at/bienen.

Rückfragen & Kontakt:

"die umweltberatung" Wien, Sabine Seidl
Tel. 01 803 32 32-72, mobil 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at, www.umweltberatung.at

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