SP-Schicker: Sonntagsarbeit führt zu sozialem Ausschluss

Wien (OTS/SPW-K) - Dass bereits fast jede/r vierte Erwerbstätige in Österreich zumindest von gelegentlicher Sonntagsarbeit betfroffen ist, stellt für den Wiener SPÖ-Klubobmann Rudi Schicker bereits ein Alarmsignal dar. "Fast eine Million ÖsterreicherInnen muss ihre wohlverdiente Freizeit für die Allgemeinheit opfern. Und dabei geht es nicht um die notwendige Aufrechterhaltung einer kritischen Infrastruktur - wie beispielsweise im Spitalswesen oder in der öffentlichen Sicherheit - sondern um eine zunehmende Konsumierung unserer Lebenswelt. Den Menschen wird das als völlig "normal" verkauft", so Schicker.

Laut einer Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria von 2012 arbeiten rund 680.000 ÖsterreicherInnen sogar regelmäßig am Sonntag und - wenig überraschend - trifft es tendenziell eher junge Frauen. Die Sonntagsarbeit gefährde dabei vor allem das Sozialleben der atypisch Beschäftigten. "Wir wollen keinen automatischen Ausschluss weiter Teile der Bevölkerung vom Sozial- und Vereinsleben. Ein freier Sonntag darf kein Privileg einiger Weniger werden", betont Schicker, der auch Vorsitzender der Wiener Naturfreunde ist. Die aktuelle Debatte um die Sonntagsöffnung und die Verlegung von Feiertagen ziele jedoch genau in diese Richtung. "Wir lassen uns die Menschen aber nicht so einfach auseinander dividieren", bekräftigt Schicker abschließend.

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