SPÖ-Heinzl: "Wir bleiben bei Zulassung von Gigalinern hart"

Österreich gegen EU-Richtlinienvorschlag zu Gigaliner

Wien (OTS/SK) - "Österreich bleibt bei der Zulassung von Gigalinern hart. Verkehrsministerin Doris Bures kämpft mit vollem Einsatz gegen diesen verkehrs- und umweltpolitischen Unsinn und gegen eine mächtige Lobby aus Spediteuren und Fahrzeugindustrie, die eine Zulassung der Riesen-LKWs mit allen Mitteln durchsetzen will", erklärte SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl am Donnerstag zum Richtlinienvorschlag von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Richtlinienvorschlag sieht einen grenzüberschreitenden Verkehr von Gigalinern vor, sofern beide betroffenen Mitgliedsstaaten einverstanden sind. "Das wäre der erste Schritt für eine EU-weite Einführung der Riesen-LKWs und dazu sagt Österreich ganz klar:
Nein!", führte Heinzl aus. Denn Riesen-LKWs mit über 25 Metern Länge und einem Gewicht bis zu 60 Tonnen stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sie würden auch einen teuren Umbau von Autobahnen, Kreuzungen und Kreisverkehren notwendig machen.

Außerdem stehen Gigaliner in krassem Widerspruch zu den europäischen und vor allem österreichischen Zielen einer nachhaltigen Verkehrspolitik, das heißt der Verlagerung des Gütertransports auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Schiene. "Die SPÖ hat bereits im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Koalitionspartner einen Entschließungsantrag gegen die Zulassung von Gigalinern eingebracht, der mit den Stimmen aller im Parlament vertretenen Parteien beschlossen wurde. Diese Position ist unverrückbar und Verkehrsministerin Bures hat unsere volle Unterstützung bei ihrem Kampf gegen Riesen-LKWs auf EU-Ebene", sagte der SPÖ-Verkehrssprecher. (Schluss) ph/sn

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