VSStÖ: Echte Orientierung statt Knock-out!

Der VSStÖ fordert Einführung einer echten Orientierungsphase anstatt der STEOP in momentaner Umsetzung

Wien (OTS) - "Die Studieneingangs- und Orientierungsphase, kurz STEOP, hat in ihrer momentanen Umsetzung nichts mit Orientierung zu tun, sondern dient als reine Knock-out-Phase", so Julia Freidl, VSStÖ-Spitzenkandidatin für die ÖH-Wahlen 2013. Der VSStÖ fordert daher eine Orientierungsphase Neu, die sich auch wirklich an den Bedürfnissen von Studierenden anpasst und echte Orientierung ermöglicht.

"Neben der Verbesserung der Studieninformation in den Schulen muss sichergestellt werden, dass das erste Semester an der Hochschule zu einem echten Orientierungssemester wird", so Freidl.
Das VSStÖ-Modell sieht vor, dass Studienanfänger_innen zumindest ein Einführungstutorium und eine Übung zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten belegen. Studierende können außerdem drei Lehrveranstaltungen (Einführungsübungen) aus drei Studienrichtungen ein Semester lang besuchen, um einen Überblick über die Inhalte der jeweiligen Studien zu bekommen. Zu Beginn des zweiten Semesters können sich Studierende dann für ein Studium entscheiden.

Die Lehrveranstaltungen, die in der Orientierungsphase belegt wurden, werden bei der Inskription für das Wunschstudium angerechnet (z.B. als freie Wahlfächer, wenn Fächer aus anderen Studienrichtungen besucht wurden). So kommt es durch die Orientierung auch zu keinem Studienzeit-Verlust. Sind sich Studienanfänger_innen in ihrer Studienwahl schon von Anfang an sicher, können sie ihm Rahmen der Orientierungsphase ebenso regulär die Fächer aus ihrem Wunschstudium belegen.

"Mit dem VSStÖ-Orientierungsphasen-Modell bekommen Studierende eine wichtige Orientierungshilfe zu Studienbeginn, ohne Verlust von Studienzeiten. Der Andrang auf einige wenige Studienrichtungen kann mit einer echten Orientierungsphase und durch verbesserte Information minimiert werden. Wir haben dieses Modell bereits in Forum Hochschule, dem alternativen Hochschulplan der Österreichsichen HochschülerInnenschaft, eingebracht, jetzt wird es Zeit für die Politik das auch umzusetzen", so Freidl abschließend.

Weitere Details zum Modell gibt es auf unserer Homepage unter:
http://bit.ly/101tA4o

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Patrick Pechmann
Pressesprecher
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