Stadler/Binder-Maier/Scheiblauer: Baby-Alarm - ein Kalender, den werdende Eltern haben sollten

SPÖ NÖ Frauen und JG NÖ drucken ersten österreichischen Service-Kalender

St. Pölten (OTS) - "Junge Familien brauchen einfach ein Mehr an Information und Unterstützung - sie werden oft allein gelassen mit der Situation rund um die Schwangerschaft, Geburt und die ersten so wichtigen Lebensjahre für Kinder und ihre Eltern", erklärt der gf. Vorsitzende der Jungen Generation NÖ, Albert Scheiblauer, zur Motivation, den Baby-Alarm-Kalender zu gestalten: "Wir, als Junge Generation haben daher gemeinsam mit den SPÖ NÖ-Frauen und der SPÖ NÖ mit diesem Kalender versucht, ein Angebot zu schaffen, das wichtige Informationen von der ersten Schwangerschaftswoche bis zum Eintritt des Kindes in die Schule sowie ärztliche, rechtliche und organisatorische Hinweise in übersichtlicher Form enthält."

Informationen darüber, wie sich das Baby im Mutterleib entwickelt, finden sich in dem Kalender genauso, wie Tipps aus der Homöopathie für gesundheitliche Beschwerden oder wann und welche Untersuchungen im Rahmen des Mutter-Kind Passes durchgeführt werden müssen. Vier Themenbereiche werden behandelt:

  • Wie wächst mein Kind?
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen
  • Mutter-Kind-Pass Untersuchungen
  • Tipps zu gesundheitliche Beschwerden Weitere wichtige Informationen für Kindernotfälle, zu Staatsbürgerschaft, Reisepass und vielem mehr runden dieses Projekt ab. Erhältlich ist der Baby-Alarm-Kalender unter der Telefonnummer 02742/2255-0.

Die SPÖ NÖ und die JG NÖ will mit diesem Projekt die Familien in allen individuellen Lebensentwürfen unterstützen. Dazu gehören möglichst umfassende Informationen, damit individuelle Chancen und Möglichkeiten wahrgenommen werden können. "Wichtig ist uns die Schaffung von Klein- und Kleinstkinderbetreuungsplätzen - nur dann können Eltern Familie und Beruf vereinbaren. Noch im Frühjahr wird es, wie beim Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP NÖ besprochen, einen Kommunalgipfel geben, bei dem Kinderbetreuung ein wichtiges Thema ist", so der gf. Vorsitzende der SPÖ NÖ, Mag. Matthias Stadler: "Kind und Beruf dürfen sich nicht ausschließen. Die Eltern müssen die Wahlfreiheit haben, ob sie arbeiten wollen oder zu Hause bei ihrem Kind bleiben wollen. Deswegen ist es die Aufgabe der Politik, für Kinderbetreuungsplätze zu sorgen, die gut erreichbar und leistbar sind und sich auch mit ihren Öffnungszeiten an den Arbeitszeiten der Eltern orientieren. Auch die Anzahl der Schließtage, die in Niederösterreich mit 34 Tagen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 30 Tagen liegen, muss rasch gesenkt werden." Denn nach einer langen Karenzzeit sei der Wiedereinstieg für Frauen oft sehr schwierig, zudem laufen sie auch Gefahr, in die Armutsfalle abzurutschen - sei es durch Teilzeitjobs, von denen man das alltägliche Leben nicht mehr finanzieren kann oder durch zu wenige Berufsjahre für die Pension.

Die SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende Gabriele Binder-Maier unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit eines Papamonats und der Väterkarenz - es müsse Anreize geben, damit auch die Väter sich verstärkt an der Erziehung ihrer Familien beteiligen können:
"Werdende Eltern können zwischen fünf Varianten das für sie passende Modell wählen. Flexible Regelungen ermöglicht es beiden Eltern, die Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Bei so vielen Möglichkeiten gilt es einiges zu beachten und darauf weist der Kalender besonders hin." Die Tatsache, dass Männer meist höhere Einkommen haben, ist nach wie vor das wichtigste Argument für die traditionelle Rollenaufteilung, so Binder-Maier: "Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld und die Kinderbetreuungsgeldvarianten, bei dem zwischen zwei und sechs Monaten für den Partner reserviert sind, soll eine Unterstützung bieten, dieses Muster aufzubrechen. Die Erhöhung der Zuverdienstgrenzen soll auch Vätern die Möglichkeit geben, sich bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu engagieren, ohne dass die Familie allzu große finanzielle Einbußen hinnehmen muss."

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