"Jeder ist Zukunft - Energiewende in Niederösterreich"

Ein "Österreich-Bild am Sonntag", 21. April um 18.25 Uhr, ORF 2

St. Pölten (OTS) - Energie ist Leben - das gilt nicht nur für den menschlichen Körper, dieser Satz prägt seit Generationen auch Industrie und Wirtschaft, Komfort und Wohlstand der Menschen. Die Folge sind der ständig steigende Energiebedarf - und damit wiederum eine drastische Veränderung des Weltklimas.

Nun wächst der Unmut vieler Menschen darüber und auch Politiker bringen immer öfter den Begriff der "Energiewende" ins Spiel: Gemeint ist die Abkehr von fossilen und ökologisch belastenden Energieträgern sowie ein massiver Ausbau erneuerbarer und umweltfreundlicher Energie.

Eine erfolgreiche "Energiewende" braucht viele Aktivisten und hat höchst unterschiedliche Gesichter: Das zeigt ein "Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Andi Leitner und Christian Puluj) mit konkreten Initiativen und beispielhaften Projekten in Niederösterreich.

Die Bandbreite dabei ist groß - sie reicht von gezielten Maßnahmen im privaten Haushalt, bei Gewerbebetrieben und in der Industrie bis zu innovativen Schritten auf Gemeinde- und Landesebene.

So haben in Niederösterreich bereits 150.000 Haushalte im Zuge einer thermischen Sanierung ihren Energiebedarf deutlich gesenkt -gleichzeitig aber den Wohnkomfort gesteigert. Mehr als 70.000 Menschen bereiten Warmwasser mit Hilfe von Sonnenkollektoren auf, 14.000 umweltfreundliche Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen sind in Betrieb, 600 Biomasse-Anlagen in den Gemeinden sorgen für Ökowärme.

In diesem "Österreich-Bild" werden die vielfältigen Bemühungen in Niederösterreich zu bewussterem, sparsameren und nachhaltigem Energieverbrauch anhand einiger Beispiele dokumentiert:

*Da ist zum einen die "Stromsparerfamilie" aus der Gemeinde Kapelln im Bezirk St. Pölten-Land, die durch bewussten Umgang mit Energie die jährlichen Stromkosten um mehr als 200 Euro gesenkt hat.

*Da ist zum anderen ein Car-sharing-Modell der Gemeinde Gaubitsch im Bezirk Mistelbach, das auf Elektro-Mobilität basiert.

*Da gibt es ein Druckerei- und Medienunternehmen in Melk an der Donau, das zu 100% auf Energie aus Ökostrom und im Betriebsablauf auf Recycling setzt.

*Und da ist nicht zuletzt die Stadt Baden bei Wien, die das internationale "E5"-Programm - von Gebäudedämmung über Mobilität bis Raumordnung - erfolgreich absolviert hat und sich damit den Status der "Energie-Exzellenz" erworben hat.

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