Darabos: Bankgeheimnis für Österreicher bleibt - kein Pardon für Steuerbetrug

Transparenz und Informationsaustausch über ausländische Konten soll verbessert werden

Wien (OTS/SK) - Warum sich die ÖVP mit Händen und Füßen dagegen wehrt, den internationalen Kampf gegen Steuerbetrug und Schwarzgeld voranzutreiben, ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos nicht nachvollziehbar. "Noch einmal für alle - insbesondere für den ÖVP-Generalsekretär - zum mitschreiben: Der Bundeskanzler hat sich wiederholt für einen Datenaustausch von Bankdaten von Ausländern im Kampf gegen den internationalen Steuerbetrug ausgesprochen. Von einer solchen Vorgangsweise ist das Bankgeheimnis für Inländer nicht betroffen. Während sich Luxemburg seit einigen Tagen auf eine Vorgangsweise geeinigt hat, scheint es in Österreich so zu sein, dass die ÖVP weiter für eine saubere Lösung nicht zur Verfügung steht", betonte Darabos am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Und weiter: "Mit Jean-Claude Juncker hat Bundeskanzler Werner Faymann besprochen, dass das Thema auf der Ebene der Finanzminister zu behandeln ist und auch dort besprochen wird. Schließlich findet bereits seit mehr als zwei Jahren die Diskussion über die Zinsbesteuerungsrichtlinie im Ecofin statt. Daran ändert auch das mehrmalige Wiederholen von Falschinformationen nichts", so Darabos in Richtung des ÖVP-Generalsekretärs. (Schluss) mo/che

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003