Stronach/Schenk: Zuverdienstgrenzen beim Kinderbetreuungsgeld sinnvoll erhöhen

Wahl des geeigneten Modells muss einfacher werden

Wien (OTS) - Eine längere Wahlmöglichkeit zwischen den verschiedenen Varianten des Kinderbetreuungsgeldes fordert Team Stronach Familiensprecherin Martina Schenk. Im Falle der Zuverdienstgrenze verlangt sie "zumindest eine kräftige Erhöhung", dann müssten die Auswirkungen evaluiert werden.

Der Vorstoß von Familienminister Mitterlehner, die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld fast zu verdoppeln, "ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Schenk. Denn gerade Jungfamilien müssten "jeden Euro, jeden Cent, zweimal umdrehen." Schenk erinnert aber, dass die "Familie die Keimzelle unserer Gesellschaft ist. Deshalb muss auch die Kinderbetreuung vor den Zuverdienst gehen!"

"In der Praxis müssen sich die Änderungen durch den Familienzuwachs erst einspielen - und das dauert länger, als die derzeit vorgegebene Wahlmöglichkeit beim Kinderbetreuungsgeld von zwei Wochen", erklärt Schenk. Viele Familien würden erst nach einigen Wochen einen Überblick haben, ob sich in ihrem Fall die gewählte Variante sinnvoll ausgeht. "Zumindest sechs Monate sollten daher die Eltern die Chance haben, das ursprünglich gewählte Modell noch zu ändern", verlangt Schenk mehr Praxisbezug.

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