Freudenberg Gruppe setzt Erfolgskurs weiter fort / Strategische Wachstumsmärkte ausgebaut

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Das international tätige Familienunternehmen Freudenberg steigerte im Geschäftsjahr 2012 zum dritten Mal in Folge seinen Umsatz und erzielte erneut einen Höchstwert in seiner mehr als 160-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Umsatz der Unternehmensgruppe lag zum Jahresende 2012 bei 6,322 Milliarden Euro (VJ. 5,992 Milliarden Euro). Dies ist ein Anstieg gegenüber 2011 um 330 Millionen Euro oder 5,5 Prozent. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) beträgt 538 Millionen Euro (VJ. 517 Millionen Euro). Der Konzerngewinn liegt bei 433 Millionen Euro (VJ. 370 Millionen Euro).

Der vorliegende Konzernabschluss wurde auf Ebene der Freudenberg SE erstellt. Im Mai 2012 wurde unter der strategischen Führungsgesellschaft Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft die Freudenberg Societas Europaea, Freudenberg SE, als operative Konzernführung etabliert. Der Konsolidierungskreis hat sich leicht geändert. Die Freudenberg SE bündelt das gesamte operative Geschäft, außer der Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft mit ihren Geschäftsbereichen Freudenberg Service und Freudenberg Versicherungen. Deren Umsätze und deren Mitarbeiter sind nicht mehr in dem vorliegenden Abschluss enthalten. Bei den Vorjahres-Vergleichszahlen sind die Anpassungen im Konsolidierungskreis vorgenommen. Allerdings ist der unmittelbare Vergleich zu den veröffentlichten Zahlen des Vorjahres nur bedingt möglich, weil diese sich auf den Abschluss der Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft beziehen.

"Freudenberg hat sich in einem durchaus herausfordernden Marktumfeld positiv behauptet und ist in vielen Bereichen stark und profitabel gewachsen. Unser breit diversifiziertes Produktportfolio und unsere weltweite Präsenz sind die Grundlage für unseren Erfolg", sagte Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg Gruppe, bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Weinheim. "Durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Kundenorientierung und Flexibilität sowie die strukturierte und nachhaltige Expansion in die Wachstumsmärkte und die strategischen Geschäftsfelder konnte Freudenberg das Umsatzwachstum fortsetzen." Zwar mussten die durch die Finanz- und Schuldenkrise belasteten Märkte in Süd-Europa Geschäftsrückgänge verkraften, doch wurden die Rückgänge durch Zuwächse in den BRIC-Staaten und in Nordamerika kompensiert.

Gegenüber dem Vorjahr stieg das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) um 21,3 Millionen Euro auf 538,0 Millionen Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 62,9 Millionen Euro auf 432,7 Millionen Euro. Es enthält einen Sondereffekt aus der Gründung des Joint Ventures TrelleborgVibracoustic.

Neben dem höheren Ergebnis hat ein aktives Working Capital Management zum verbesserten Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit geführt. Gegenüber dem Vorjahr ist er um 152 Millionen Euro auf 532,2 Millionen Euro gestiegen. Die Investitionen wurden um rund 86 Millionen Euro auf 348,1 Millionen Euro (VJ. 262,1 Millionen Euro) ausgeweitet. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 46,5 Prozent (VJ. 45,0 Prozent).

Insgesamt beschäftigte die Freudenberg Gruppe zum Jahresende 37.453 Mitarbeiter (VJ. 36.529), das sind 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dies liegt insbesondere an den Zugängen durch Akquisitionen und an der rechnerischen Zuordnung der Mitarbeiter durch das 50:50 Joint Venture TrelleborgVibracoustic.

Aktuelle Entwicklung

Das Marktumfeld der Freudenberg Gruppe bleibt auch 2013 anspruchsvoll. Insbesondere europäische Länder sind weiter stark von der Finanz- und Schuldenkrise betroffen. In den für Freudenberg wichtigen Absatzmärkten Italien und Spanien erwartet das Unternehmen Rückgänge. Dem gegenüber treiben die BRIC-Staaten die Weltwirtschaft an.

Der gute Auftragsbestand in den meisten Geschäftsfeldern, verbunden mit einem prognostizierten insgesamt stabilen Konjunkturverlauf, lässt Freudenberg eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2013 erwarten. In der zweiten Jahreshälfte rechnet die Unternehmensgruppe mit deutlichen Wachstumsimpulsen, vor allem auch im Maschinenbau. "Wir gehen davon aus, dass der für Freudenberg wichtige Absatzmarkt China kräftig wächst, Indien und Brasilien wieder deutlich zulegen werden und die USA ein stabiles Wachstum generieren", unterstrich Mohsen Sohi. Für den Euro-Raum geht das Unternehmen von einem minimalen Wachstum aus. Nach wie vor ist Freudenberg verhalten optimistisch.

Die Risiken für das Ergebnis 2013 liegen in der hohen Volatilität der Rohstoffpreise und Verfügbarkeit der Rohstoffe an sich sowie in geringeren Deckungsbeiträgen aus einem veränderten Produktmix. Die Freudenberg Gruppe begegnet dieser Entwicklung durch eine weitere Steigerung der Produktivität, durch den Einsatz von Ersatzrohstoffen und durch gezielte Einkaufsinitiativen.

Ausblick

"Wir wollen weiter profitabel und nachhaltig wachsen", betonte Dr. Mohsen Sohi. "Das soll in den etablierten Geschäften aus eigener Kraft heraus geschehen und mit Hilfe von selektiven Akquisitionen in den Wachstumsmärkten." Fünf strategische Wachstumsfelder haben Priorität im Hinblick auf Investitionen: Chemische Oberflächenbehandlung, Medizintechnik, Öl und Gas, Industriefilter und Schwingungstechnik für stark wachsende industrielle Segmente und Schienenfahrzeuge. "Die Strategie steht im Einklang mit unserem Geschäftsprinzip Nischen zu besetzen, in denen wir einer der Marktführer werden können oder bereits sind", so Mohsen Sohi weiter. Das Unternehmen will sein Geschäft in den Weltregionen noch stärker ausbauen und die Zusammenarbeit in den Regionen und über die Geschäftsgruppen hinweg weiter intensivieren. Das gilt vor allem für Personal und für Innovationen.

"Wer anspruchsvolle Ziele hat, braucht hochmotivierte, gut ausgebildete und teamorientierte Mitarbeiter", führte Mohsen Sohi aus. "Mit dem Global-Talent-Management-Prozess wurde 2012 bereits eine wichtige Maßnahme über alle Geschäftsgruppen hinweg gestartet. In allen Weltregionen fördern wir lokale Talente und etablieren ein Fundament an qualifizierten Mitarbeitern, die in den jeweiligen Märkten die Innovationsführerschaft Freudenbergs sicherstellen."

Freudenberg wird weiter kräftig investieren - 300 Millionen Euro sind für das Geschäftsjahr 2013 geplant, davon 30 Prozent in Deutschland.

Geschäftsentwicklung im Einzelnen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte das Unternehmen seine umsichtige Finanzpolitik fort. "Die gute Liquidität zählt neben der weit überdurchschnittlich hohen Eigenkapitalquote, den stabil wachsenden Gesellschaftereinlagen sowie umfassenden Kreditlinien zu den besonderen finanziellen Stärken Freudenbergs", unterstrich Dr. Ralf Krieger, Mitglied des Vorstands.

Geschäftsjahr 2012 in Zahlen

Mit 6,322 Milliarden Euro lag der Umsatz im Jahr 2012 deutlich über dem bereits hohen Niveau des Jahres 2011 (5,992 Milliarden Euro). Das entspricht einer Steigerung von 5,5 Prozent. Bereinigt um Effekte aus Akquisitionen und Desinvestitionen von per Saldo 48,0 Millionen Euro sowie umrechnungsbedingter Währungseffekte stieg der Umsatz um 2,2 Prozent. Nahezu alle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzanstieg bei. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) nahm um 21,3 Millionen Euro auf 538,0 Millionen Euro zu. Diese Verbesserung beinhaltet einmalige sonstige Erträge, die durch die Einbringung der Geschäftsgruppe Vibracoustic in das Joint Venture mit Trelleborg entstanden.

Vertriebs- und Entwicklungskosten haben sich gemäß des Wachstumskurses erhöht. Zusätzliche Strukturkosten für die weitere globale Expansion schlagen sich im Verwaltungsaufwand nieder. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 62,9 Millionen Euro auf 432,7 Millionen Euro.

"Die Nettoverschuldung verbleibt mit 620,8 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (617,4 Millionen Euro), obwohl das Unternehmen kräftig investiert hat. Die finanzielle Basis der Unternehmensgruppe konnte damit weiter gestärkt werden", hob Ralf Krieger hervor. Zum Stichtag betrug die Eigenkapitalquote 46,5 Prozent (VJ. 45,0 Prozent), vornehmlich durch das positive Ergebnis. Die Ratingagentur Moody´s beurteilt Freudenberg weiter mit Baa1 und bestätigte den Ausblick mit "stabil". Damit verfügt Freudenberg über eine gute "Investment Grade"-Bewertung.

Portfoliostruktur strategisch weiter entwickelt

Die Freudenberg Gruppe hat im Berichtsjahr das Geschäft in den strategischen Wachstumsmärkten weiter entwickelt. Zum 1. Januar 2012 wurde die Gründung von Freudenberg Schwab Vibration Control wirksam. Die Geschäftsgruppe entstand aus Freudenberg Schwab und dem Schwingungsgeschäft der Marke Simrit® von Freudenberg Sealing Technologies. In ihr werden die schwingungstechnischen Kompetenzen der Freudenberg Gruppe in den Zukunftsmärkten Schienenfahrzeuge, Windkraft, Land- und Baumaschinen sowie Antriebstechnik gebündelt.

Des Weiteren hat Freudenberg die strategischen Wachstumsbereiche Medizintechnik sowie Öl und Gas durch Akquisitionen verstärkt. Helix Medical übernahm das Unternehmen MedVenture Technology Corporation, Jeffersonville, USA. Die Gesellschaft ist einer der führenden Entwickler und Hersteller für medizintechnische Lösungen der Minimalinvasiven Chirurgie mit Standorten in Jeffersonville und Minnetonka, USA. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 übernahm Helix Medical 50 Prozent der Anteile an Cambus Teoranta, Spiddal, Irland. Das Unternehmen stellt qualitativ hochwertige Präzisionskomponenten für medizintechnische Instrumente her.

Freudenberg Oil & Gas erwarb Anfang 2013 die Vector Technology Group, Lysaker, Norwegen. "Wir haben große Fortschritte beim Ausbau unseres Geschäfts mit der Öl- und Gasindustrie gemacht. Vector zählt zu den führenden Entwicklern und Herstellern von ausgereiften, innovativen Dichtungslösungen für den Upstream-Bereich des Öl- und Gasmarkts. Außerdem haben wir das Unternehmen Scott-Matrix Ltd., Newcastle upon Tyne, Großbritannien, einen Hersteller von Elastomerdichtungslösungen für die Öl- und Gasindustrie übernommen", berichtete Christoph Mosmann, Mitglied des Vorstands. Zudem hat EagleBurgmann das Geschäft der SealPots Inc., Romeo, USA, eines Herstellers von Versorgungssystemen im Bereich Öl und Gas, akquiriert.

Im Januar 2013 hat die zu Freudenberg Chemical Specialities gehörende Geschäftseinheit Klüber Lubrication das Geschäft mit PFPE-Schmierfetten von Solvay Specialty Polymers Italy S.P.A., Bollate, Italien, übernommen.

Freudenberg Filtration Technologies erwarb Anfang 2012 Teile von Pyramid Filters Private Limited, Pune, Indien, und mit Wirkung zum 1. März 2013 das Unternehmen Aquabio Limited, Hallow, Großbritannien. Aquabio Limited ist ein führender Anbieter im Bereich von Wasseraufbereitungs- und Abwasserfiltrationssystemen für industrielle Anwendungen.

Dem gegenüber hat Freudenberg Sealing Technologies Mitte 2012 das Bremsformteilgeschäft an die ContiTech Vibration Control GmbH, Hannover, verkauft. Die Produktion in Andrézieux, Frankreich, sowie das Bremsformteilgeschäft der Standorte Oberwihl und Querétaro, Mexiko, gingen auf ContiTech Vibration Control GmbH über.

In den etablierten Geschäftsfeldern hat Freudenberg ebenfalls seine Position weiter ausgebaut. Am 2. Juli 2012 startete TrelleborgVibracoustic. Das 50:50 Joint Venture zwischen Vibracoustic und dem Automotive-Antivibration-Geschäft der Trelleborg AB, Trelleborg, Schweden, entwickelt und produziert schwingungstechnische Lösungen für alle Automobilhersteller und alle Fahrzeugsegmente in jeder für die Automobilindustrie wichtigen Weltregion. Außerdem hat Freudenberg Sealing Technologies 50 Prozent der Anteile der Schneegans Gruppe, Emmerich am Rhein, Deutschland, erworben. Dadurch verfügt Freudenberg über Know-how bei der Produktion von hochwertigen thermoplastischen Kunststoffprodukten.

Investitionen

Um den medizintechnischen Markt noch effizienter zu bedienen, hat Helix Medical einen neuen Produktionsstandort in San José, Costa Rica, zur Herstellung von Silikonschläuchen sowie Silikon- und Thermoplastformteilen in Betrieb genommen.

Freudenberg Filtration Technologies und Japan Vilene Company bauten eine neue Fabrik in Chengdu, China. Seit Anfang 2013 werden dort Motorzuluftfilter und Kfz-Innenraumfilter hergestellt. Die NOK-Freudenberg Group China bezog eine neue Fabrik in Wuxi, China, für Simmerringe, O-Ringe, Bälge und Flachdichtungen. Freudenberg Politex Vliesstoffe investierte 20 Millionen Euro in Nischni Nowgorod, Russland, für die Erweiterung der Fabrik durch eine neue Produktionslinie zur Herstellung von Spinnvlies. Die Geschäftsgruppe deckt seitdem den wachsenden russischen Markt mit der gesamten Palette an Dachabdeckungen aus Stapelfaser und Spinnvlies ab. Außerdem gründete EagleBurgmann in Kolumbien eine Vertriebsgesellschaft mit einem angeschlossenen Service Center. Dadurch erfüllt die Geschäftsgruppe die Anforderungen der staatlichen Erdölgesellschaft Ecopetrol S.A., Bogotá, Kolumbien, und wird bei zukünftigen Projekten als staatlich autorisierter Lieferant berücksichtigt. In Deutschland investierte Freudenberg Sealing Technologies am Standort in Hamburg drei Millionen Euro in eine neue Werkstoffmischanlage zur Herstellung von Gummimischungen aus Fluorkautschuk.

Innovationen

Die Freudenberg Gruppe hat im Jahr 2012 insgesamt 217,2 Millionen Euro (VJ. 205,4 Millionen Euro) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Geschäftsgruppen Freudenberg Sealing Technologies, Freudenberg Chemical Specialities und EagleBurgmann. Im Berichtsjahr arbeiteten in der Forschung und Entwicklung 2.244 Mitarbeiter (VJ. 2.187 Mitarbeiter). Deutschland ist nach wie vor regionaler Schwerpunkt der Forschung & Entwicklung mit 1.371 Mitarbeitern (VJ 1.375).

Im Geschäftsjahr wurden die Bereiche Forschung und Entwicklung der Geschäftsgruppen durch verschiedene strategische Elemente ergänzt. Damit soll der Umsatzanteil von neuen Produkten deutlich erhöht werden. Aktuell sind rund 27 Prozent (VJ. 26 Prozent) der Produkte jünger als vier Jahre. Die Initiative für neue Geschäftsideen "Ideenpool" wurde international etabliert. In definierten strategischen Suchfeldern wurden Projekte gestartet und neue aus diesem Prozess entstandene Produkte vorangetrieben, wie scaffolene (ein Wundvlies mit Enzymen, das Wunden schneller heilen lässt) und Purtex® (eine Textilimprägnierung, die - im Gegensatz zu Fluorcarbon-Imprägnierungen - völlig unbedenklich für Mensch und Umwelt ist).

Über den Ideenpool hinaus, startet Freudenberg mit der "Idea Trophy" einen Ideenwettbewerb für Externe. Er richtet sich an Technologieanbieter, an Forschungsinstitute und an Start-ups, um in sieben Suchfeldern Ideen zu generieren.

Mit der Implementierung der neuen Funktion des Chief Technology Officers (CTO) seit Januar 2013 soll die Innovationskraft von Freudenberg weiter gestärkt werden.

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter (VJ. 36.529 Mitarbeiter), das sind 924 oder 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Zuwachs insgesamt wie auch die Rückgänge in Europa und Deutschland sind im Wesentlichen auf Veränderungen durch übernommene Unternehmen, wie auf die rechnerische Zuordnung der Mitarbeiter des 50:50 Joint Ventures TrelleborgVibracoustic zurückzuführen.

Insbesondere stieg die Anzahl der Mitarbeiter in Nordamerika auf 7.739 (VJ. 6.983), in Asien auf 7.848 Mitarbeiter (VJ. 7.291) und in Süd- und Zentralamerika auf 1.859 Mitarbeiter (VJ. 1.639). In Afrika und Australien blieb sie nahezu unverändert bei 457 Mitarbeitern (VJ. 456). In der Europäischen Union ohne Deutschland sank die Mitarbeiterzahl auf 8.311 (VJ. 8.641) und in Deutschland ging die Zahl um 365 auf 10.427 Mitarbeiter (VJ. 10.792) zurück.

181 junge Menschen begannen im Jahr 2012 bei den deutschen Freudenberg-Gesellschaften eine Ausbildung. Insgesamt befanden sich zum Jahresende in Deutschland 522 Personen in der Ausbildung.

Arbeitsschutz

Als eine Folge zahlreicher Aktivitäten und Maßnahmen innerhalb der Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzinitiative "We all take care" verringerte sich die Gesamtzahl der Unfälle ab einem Tag Arbeitsausfall auf 108 (VJ. 128). Die entsprechende LDI-Quote (Unfälle ≥ 1 Tag pro 1.000 Mitarbeiter) verbesserte sich auf 3,2 (Vorjahr 3,5). Bezogen auf eine Million geleistete Arbeitsstunden verbesserte Freudenberg damit die Quote von 1,8 auf 1,7.

Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. So haben viele Freudenberg-Gesellschaften, -Standorte und -Beschäftigte sich im Sinne einer guten Nachbarschaft in lokalen Projekten und Initiativen engagiert, um bei konkreten Aufgabenstellungen Hilfe zu leisten.

Über die Freudenberg Gruppe

Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte.

Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen zu Freudenberg gibt es im Internet unter www.freudenberg.de.

Bildmaterial direkt von der Bilanzpressekonferenz sowie den Geschäftsbericht 2012 finden Sie ab 14 Uhr unter:
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Holger M. Steingraeber
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