FPÖ-Kickl zur "Causa" Ortner: Ortner bereut politischen Fehler, den er vor 25 Jahren gemacht hat

In allen politischen Tätigkeiten und Funktionen bei FPÖ als aufrechter Demokrat erwiesen - Wo bleibt Bedauern der Linken im Zusammenhang mit Extremismus-Vergangenheit?

Wien (OTS) - "Sebastian Ortner bereut den politischen Fehler, den er vor inzwischen mehr als 25 Jahren gemacht hat, und hat diese Jugendphase selbst schon vor Jahren mit dem Ausdruck des Bedauerns als Irrweg bezeichnet. In seiner gesamten politischen Tätigkeit, die er in der FPÖ ausgeübt hat und ausübt, hat er sich nachweislich als aufrechter Demokrat erwiesen. Ich halte nichts davon, jemandem, der nicht nur mit Worten, sondern in der gelebten politischen Praxis den Nachweis einer Läuterung und Verhaltensänderung erbracht hat und erbringt, aus politischen Jugendsünden einen Strick drehen zu wollen", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl im Zusammenhang mit Medienberichten, die vom Kurier ausgegangen waren. Der Kurier präsentiere hier einmal mehr eine Aufdeckerstory, die keine sei, weil die ganze Sache schon 2009 medial durchgekaut worden sei. Die ganze Inszenierung sei daher sehr durchschaubar, so der freiheitliche Generalsekretär.

Im Gegensatz zu Ortner hätten prominente Linke bis zum heutigen Tag keine Worte des Bedauerns für ihre Mitgliedschaft in extremistischen linken Organisationen wie der "Gruppe Revolutionärer Marxisten" gefunden. "Ganz im Gegenteil, Herrschaften wie Peter Pilz plustern sich in der Öffentlichkeit ohne jede Diskussion und kritische Fragestellung seitens der Medien zur fragwürdigen politischen Sozialisation in Gruppen, die in den 70ziger und 80ziger Jahren nachweislich wohl nicht den parlamentarisch-demokratischen Umbau der Gesellschaft zum Ziel hatten, als Oberdemokraten und Extremismus-Jäger auf", so Kickl. Offenbar gelte es in gewissen Kreisen des politischen Establishments als schick, in Vorbereitung und Folge der 68er-Bewegung im linksextremen Fahrwasser unterwegs gewesen zu sein und bis heute damit zu kokettieren statt eine klare Trennlinie zu ziehen. Ganz nebenbei sei nur erwähnt, dass bei der Wahl zum Bundessprecher der Grünen 1992 neben Peter Pilz mit einem gewissen Franz Floss gleich noch ein Zögling der "Revolutionären Marxisten" zur Wahl gestanden sei, der heute übrigens dem Verein für Konsumentenschutz vorsitze. "Ich zumindest habe keine öffentliche Erklärung des Bedauerns eines politischen Irrwegs in der Jugendphase oder das Eingeständnis eines politischen Fehlers in Erinnerung. Daraus will ich keinem Beteiligten einen politischen Strick drehen, aber es wäre im Sinne des Nachweises eines politischen Reifungsprozesses, der jedem zugestanden werden muss, durchaus angebracht gewesen. Vielleicht nützen ja die beiden Genannten oder auch ORF-Journalist Raimund Löw jetzt die Gelegenheit, sich zu erklären", schloss Kickl.

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