FP-Gudenus: Zugangssperren an U-Bahn-Stationen auch Schlag gegen Bettlermafia

Zutrittsmöglichkeit nur mit gültigem Fahrschein würde den Bossen das Geschäft vermiesen

Wien (OTS/fpd) - Etwa 6.000 Menschen fristen ihr Dasein in Wien als Bettler. Die meisten von ihnen werden von kriminellen Organisationen aus dem Osten herangekarrt und hier versklavt. Den Löwenanteil des erbettelten Geldes kassieren die Bosse, die in ihren Heimatländern, etwa in Bulgarien oder Rumänien, im Luxus leben. "U-Bahn-Stationen sind neben Einkaufsstraßen die begehrtesten Plätze für Bettler. Sie werden in der Früh mit Kleinbussen zu den einzelnen Haltestellen gebracht, dort abgesetzt und am Abend wieder abgeholt", weiß Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus zu berichten. Für ihn ist klar: "Dem muss man einen Riegel vorschieben."

Das Sicherheitskonzept der FPÖ, das neben mehr Polizei und mehr Videoüberwachung vor allem auch barrierefreie Zugangssperren zu den Stationen nach internationalem Vorbild vorsieht, die nur mit gültigem Ticket überwunden werden können, würde auch Bettler und Gaukler weitgehend abhalten, ist Gudenus überzeugt - und er stellt fest: "Um der Bettlermafia unsere Stadt endgültig zu verleiden müssen wir die Bettler, die ja selbst Opfer sind, gerade von den für die Mafia lukrativsten Plätzen wegbringen. Wenn bei uns die miesen Geschäfte nicht mehr so glänzend laufen, würden sich die Bosse sehr rasch aus Wien zurückziehen." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002