JW-Roth: Politik ist bei Generationengerechtigkeit gefordert

Jüngere Generation verlangt Schuldenabbau und vernünftige Investitionen in die Zukunft

Wien (OTS/PWK237) - "Wieder einmal zeigt sich, dass Österreich bei der Generationengerechtigkeit Nachholbedarf hat", kommentiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), eine Studie der renommierten deutschen Bertelsmann Stiftung unter 29 OECD-Staaten. Diese kommt zum Schluss, dass die heutigen Gesellschaften stark auf Kosten nachfolgender Generationen leben. Wichtigster Indikator sind die Staatsschulden pro Kind. Österreich kommt dabei im Vergleich schlecht weg: Denn hierzulande hat jedes Kind bis 14 Jahre bereits 178.000 Euro Schulden. In Estland etwa sind es 4.600 Euro pro Kind.

Roth: "Schulden runter - Zukunft rauf!"

"Diese Situation ist absolut inakzeptabel! Die Politik muss Maßnahmen zum raschen Abbau der Schulden umsetzen. Wie wir in unserer laufenden Kampagne 'Schulden runter - Zukunft rauf' schon lange fordern, gehört dazu eine umfassende Pensionsreform. Diese muss unter anderem die Abschaffung der 'Hacklerregelung', die Abschaffung von Pensionsprivilegien und die Anpassung des tatsächlichen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter beinhalten. Auch eine tiefgehende Verwaltungsreform ist für eine nachhaltige Generationengerechtigkeit unumgänglich. Ansonsten stehen die Jungen vor einem finanzpolitischen Super-GAU. Außerdem sind vernünftige Investitionen in die Zukunft, etwa im Bildungs- und Forschungsbereich, notwendig. Denn sie sind positive Multiplikatoren", fordert Roth. Der JW-Vorsitzende warnt einmal mehr vor teuren Wahlversprechen im Vorfeld der Nationalratswahl: "Wahlgeschenke werden nach der Wahl meist zu teuren Schuldengeschenken. Auf diesen nutzlosen Ballast können wir Junge verzichten! Wir brauchen bis zur Wahl die Umsetzung von Beschlüssen statt Geschenke." (ES)

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