FPÖ-Strache: Schluss mit Orwellscher "Animal Farm" im gemeinnützigen Wohnbau!

Futtertröge müssen geleert werden

Wien (OTS) - Viel zu lange mussten Bewohner überhöhte Bezüge und Gagen im angeblich gemeinnützigen Sektor finanzieren. Damit soll jetzt Schluss sein, fordert der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Den SPÖ-Pensionistenverband fordert er zu selbstkritischem Umgang mit Privilegienrittern in den eigenen Reihen auf.

Dessen Vorsitzender Karl Blecha fordert niedrigere Energiekosten. Tatsächlich sind diese in der Vergangenheit stark angestiegen und sollten auf sozial verträgliches Niveau zurückgeführt werden. "Karl Blecha verschweigt allerdings, dass unter roter Federführung die Energiekosten in Wien stark angehoben wurden", spricht sich der freiheitliche Bundesparteiobmann gegen "selektiven Umgang mit der Wahrheit" aus. Bezeichnenderweise habe der Pensionistenverband keine Worte zu einer nachhaltigen Reform der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft gefunden. Diese sei in der Vergangenheit zu einem Versorgungssystem rotschwarzer Privilegienritter und Multifunktionäre geworden. Die Kosten dafür werden ungeniert den Bewohnern aufgebürdet. "Blecha und seine Genossen räumen dem Parteibuch Vorrang vor sozial verträglichen Mieten ein. Mit den Energiekosten allein ist es eben nicht getan. Wir wollen eine umfangreiche und nachhaltige Entlastung der Bewohner", so Strache.

Niemand könne Verständnis dafür haben, dass Menschen gezwungen werden, Raten für abbezahlte Kredite zu bezahlen. "Unter der Bezeichnung Auslaufannuitäten ist das im angeblich gemeinnützigen Wohnbau allerdings möglich", fühlt sich Strache an eine neuzeitliche Version von George Orwells "Animal Farm" erinnert. Die FPÖ und ihr Obmann fordern unmittelbare Gesetzesänderungen zum Vorteil der Mieter. Die Futtertröge im gemeinnützigen Wohnbau müssten endlich geleert werden. "Mindestpensionisten wurden viel zu lange gezwungen, mit ihren überhöhten Mieten Innenstadtbüros und Dienstwägen für rotschwarzen Parteiadel zu finanzieren", so Strache, der außerdem die längst überfällige Einberufung des parlamentarischen Bautenausschusses fordert.

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