"Eco" über "Steuerminderer" und "Steueroptimierer"

Außerdem am 18. April: Geldanlage Diamanten und "sharing economy"

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 18. April 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Von "Steuerminderern" und "Steueroptimierern"

Mehr als 7.000 Steuerberater/innen und Wirtschaftstreuhänder/innen gibt es in Österreich; zählt man auch noch die Heerschar an Bankfachleuten und Vermögensverwalter/innen hinzu, drängt sich nur ein Schluss auf: Mit dem "Mindern" von Steuern und auch mit dem "Optimieren" der Steuerlast beschäftigt sich eine relativ große Personengruppe, die, fachlich bestens ausgebildet, einzig das Wohl ihrer Kundschaft im Auge hat. Und das heißt eben: Gegenüber den Abgabebehörden so günstig wie möglich auszusteigen. Dass dabei der Grat zwischen "gerade noch erlaubt" und "schon illegal" ein schmaler ist, ist allen Beteiligten bewusst. Aber "Eco" zeigt anhand leicht fassbarer Konstruktionen, wie leicht es im Grunde ist, Gewinne vor den Finanzbehörden zu verbergen, ohne die Grenzen der Legalität zu verletzen. Außerdem erhebt das Meinungsforschungsinstitut OGM für "Eco" die Stimmung im Land: Wie denken Frau und Herr Österreicher über das Bankgeheimnis und wie über das Verhalten von Firmen, die allzu exzessiv ihre Steuerleistung "optimieren". Ein Bericht von Beate Haselmayer und Günther Kogler.

Funkelnde Geldanlage Diamanten

Sie sind klein, handlich und Metall-Detektoren schlagen nicht an. Ein Einkaräter (0,2 Gramm) ist so teuer wie ein Kleinwagen, ein Fünfkaräter entspricht dem Gegenwert von 16 Kilogramm Gold: Diamanten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auch die Krise befeuert das Interesse am funkelnden "Fluchtkapital". Man muss nicht zum Club der Millionäre zählen, um sich die kostspieligen Kohlenstoffklumpen leisten zu können. Doch beim Diamantenverkauf tummeln sich auch viele Betrüger/innen: Es gibt gefälschte oder international nicht anerkannte Zertifikate, synthetische Diamanten oder einfach nur eingefärbte Steine, die als teure "Fancy-Diamanten" verkauft werden. Überhaupt: Diamanten werden nicht frei gehandelt und beim Wiederverkauf erleben viele Anleger/innen eine herbe Enttäuschung. "Eco" zeigt, welche Fehler man vermeiden sollte. Katinka Nowotny berichtet.

Tauschen und teilen statt besitzen

Autos, Bohrmaschinen, Urlaubsunterkünfte - wozu kaufen, wenn man all das auch teilen, tauschen oder leihen kann? Willkommen in der Welt der "sharing economy": Einem Trend, dem immer mehr Menschen frönen. Autos werden auf Privatbasis geteilt, Kleider oder Gartengeräte über Internetplattformen zum Leihen angeboten, Wohnungen für Urlaubszwecke getauscht. Das Internet fungiert als Drehscheibe, die den Trend vereinfacht oder überhaupt erst möglich gemacht hat. Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" schätzt, dass die sogenannte "sharing economy" in den USA jährlich um rund 25 Prozent wächst. Historische Vorgänger wie Tauschkreise oder Maschinenringe gibt es seit Langem -doch jetzt kommt eine neue Generation an "Teilern und Tauschern" dazu, die sich weniger über das "Besitzen" definiert als die Generationen davor. Und auch die Wirtschaftskrise tut das Ihrige dazu: Wer teilt, braucht weniger Geld! Ein Beitrag von Bettina Fink.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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