LANDTAGSWAHL TIROL 2013/Alpenkonvention/Ruhegebiet Kalkkögel

Lasst endlich die Kalkkögel in Ruhe - Wer die Natur zerstört, zerstört die Seele des Landes.

Innsbruck (OTS) - Deutlich warnen wir heute vor dem neuerlichen Versuch, das Ruhegebiet "Kalkkögel" aufheben zu wollen, unterstützen damit die Position des Österreichischen Alpenvereins und CIPRA-Österreich und fordern dringend

das Ruhegebiet Kalkkögel und die damit verbundene nationale und internationale Gesetzgebung zu respektieren und zu achten und dem Bundesland Tirol sowie der Alpenkonventionsstadt Innsbruck ein Vertragsverletzungsverfahren zu ersparen. Das Land Tirol hat alle geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung von Zerstörungen dieses Schutzgebietes zu treffen, um nicht vertragsbrüchig zu werden.

Es ist einzigartig in der langen Geschichte naturschutzrechtlicher Auseinandersetzungen, wenn ein Tiroler Landeshauptmann auf Zuruf einiger lokaler Bürgermeister wie bspw. Peter Schönherr aus Neustift oder Rudolf Nagl aus Axams sowie des Obmanns des TVB-Stubai, Sepp Rettenbacher, nun versucht, geltendes nationales und internationales Recht mit einer Volksbefragung aushebeln zu wollen, wenn die "Finanzierungsfrage" geklärt ist.*) Gut passt dazu, dass der Herr TVB-Obmann als Vorstandsmitglied der OeAV-Sektion Stubai eigentlich verpflichtet wäre, die schützende Hand über dieses einzigartige Tiroler Naturjuwel zu halten.

*) LH Platter zu Kalkkögel: "Tourismus und Landwirtschaft sind Garant dafür, dass die Leute in den Tälern bleiben. Neue Skigebiete kommen für mich nicht in Frage. Zusammenschlüsse muss man prüfen. Bei den Kalkkögeln bin ich damit einverstanden, wenn die Finanzierbarkeit gewährleistet wird, und wenn das Volk befragt wird."

LAbg. Fritz Gurgiser
Konrad Lorenz-Staatspreisträger für Natur- und Umweltschutz 0043-664-1307070

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