LICHT FÜR DIE WELT erschüttert über neuerliche Kürzungen bei Entwicklungshilfe

Der heute vorgelegte Bundesfinanzrahmen sieht 15 Millionen Euro weniger für direkte Entwicklungshilfe vor.

Wien (OTS) - "Wir sind fassungslos, dass die Entwicklungshilfe weiter gekürzt wird ", so Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT. "Wir geben aber die Hoffnung noch nicht auf und appellieren nun an die Nationalratsabgeordneten, Wort zu halten und die vom Ministerrat vorgeschlagene Fassung des Bundesfinanzrahmens nicht zu verabschieden."

Sollte das Parlament diese Vorlage doch beschließen, wird die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2014 um weitere 15 Millionen Euro gekürzt. Umgerechnet könnten mit dieser Summe zum Beispiel eine halbe Million Menschen am Grauen Star operiert werden und somit ihr Augenlicht wieder erlangen.

Im Rahmen der "mir wurscht"-Kampagne gab es in den vergangenen Monaten Gespräche mit fast allen Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Der Großteil, 104 von ihnen, haben sich für eine Rücknahme der Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit ausgesprochen. Daher die Aufforderung an Sonja Ablinger, Josef Auer, Petra Bayr, Ruth Becher, Gabriele Binder-Maier, Harry Rudolf Buchmayr, Josef Cap, Renate Csörgits, Hannes Fazekas, Kurt Gartlehner, Andrea Gessl-Ranftl, Wilhelm Haberzettl, Elisabeth Hakel, Anton Heinzl, Johann Hell, Johannes Jarolim, Erwin Kaipel, Wolfgang Katzian, Dietmar Keck, Franz Kirchgatterer, Ulrike Königsberger-Ludwig, Guenther Kraeuter, Kai Jan Krainer, Hermann Krist, Hubert Kuzdas, Christine Lapp, Hermann Lipitsch, Rosa Lohfeyer, Angela Lueger, Christoph Matznetter, Elmar Mayer, Josef Muchitsch, Christine Muttonen, Rudolf Plessl, Stefan Praehauser, Barbara Prammer, Franz Riepl, Laura Rudas, Ewald Sacher, Michael Schickhofer, Rosemarie Schoenpass, Walter Schopf, Heidrun Silhavy, Erwin Spindelberger, Peter Stauber, Hannes Weninger, Gisela Wurm, Jakob Auer, Claudia Durchschlag, Silvia Fuhrmann, Adelheid Irina Fürntrath-Moretti, Hermann Gahr, Wolfgang Gerstl, Franz Glaser, Wolfgang Großruck, Karin Hakl, Michael Hammer, Johann Hoefinger, Franz-Joseph Huainigg, Peter Michael Ikrath, Oswald Klikovits, Karlheinz Kopf, Josef Lettenbichler, Peter Mayer, Jochen Pack, Nikolaus Prinz, Johann Rädler, Erwin Rasinger, Dorothea Schittenhelm, Johann Singer, Ridi Maria Steibl, Günter Stummvoll, Gabriele Tamandl, Franz Windisch, August Wöginger, Dieter Brosz, Christiane Brunner, Eva Glawischnig-Piesczek, Kurt Grünewald, Helene Jarmer, Werner Kogler, Alev Korun, Ruperta Lichtenecker, Gabriela Moser, Daniela Musiol, Karl Öllinger, Wolfgang Pirklhuber, Bruno Rossmann, Birgit Schatz, Judith Schwentner, Albert Steinhauser, Harald Walser, Tanja Windbüchler-Souschill, Wolfgang Zinggl, Carmen Gartelgruber, Harald Jannach, Bernhard Themessl, Gerald Grosz, Ursula Haubner, Wolfgang Spadiut, Ernest Windholz, Christoph Hagen, Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Stefan Markowitz:

"Steht zu eurem Wort und stimmt nur einer Abänderung des Bundesfinanzrahmens zu!"

Bereits im November 2012 haben fünf von sechs Parteien in einem Entschließungsantrag die Regierung zur Erhöhung der Mittel für Entwicklungshilfe aufgefordert. Der Hintergrund: Der Bundeszuschuss für konkrete Hilfsprojekte wird immer weiter reduziert. Von ursprünglich 100 Millionen Euro 2010 sind 2014 nur noch 68 Millionen Euro budgetiert - das ist eine Kürzung um rund ein Drittel.

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