Papst beklagt "sinnlose Tragödie" in Boston

Franziskus appelliert an die Bevölkerung, nach dem Anschlag "nicht Böses mit Bösem zu vergelten"

Vatikanstadt-Washington, 16.04.13 (KAP) Papst Franziskus hat seinen Schmerz über die "sinnlose Tragödie" in Boston geäußert und versichert, für die Opfer zu beten. Der Papst sei zutiefst betroffen über den Verlust von Menschenleben und die schweren Verletzungen durch den Gewaltakt beim Boston-Marathon, heißt es in einem Telegramm an Kardinal Sean O'Malley, den Erzbischof der US-Metropole. Zugleich appellierte der Papst in dem von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterzeichneten Nachricht vom Dienstag an die Bevölkerung Bostons, das Böse nicht mit Bösem, sondern mit vereinten Kräften mit Gutem zu bekämpfen. Gemeinsam sollten sie am Aufbau einer gerechteren, freieren und sichereren Gesellschaft für künftige Generationen mitarbeiten.

Beim Boston-Marathon waren am Montagnachmittag nahe dem Zieleinlauf zwei Sprengsätze in kurzem zeitlichem Abstand detoniert. Drei Menschen starben, die Zahl der Verletzten wird mit rund 140 angegeben. Mindestens 17 von ihnen sollen sich nach US-Medienberichten in kritischem Zustand befinden. US-Vizepräsident Joe Biden sprach kurz nach dem Unglück von einem Anschlag. Über Urheber und Motive ist noch nichts bekannt.

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