Tamandl: Rasche Einrichtung einer zentralen Beratungsstelle gefordert

100.000 Bezieher deutscher Pensionen betroffen

Wien, 16. April 2013 (OTS/ÖVP-PK) - "Die Schaffung einer zentralen Beratungsstelle ist für die betroffenen Pensionsbezieher von fundamentaler Bedeutung", sagte Gabriele Tamandl heute, Dienstag, im Finanzausschuss des Nationalrats. Die bundesdeutschen Finanzbehörden hätten all jenen 100.000 in Österreich lebenden Beziehern einer deutschen Pension eine Aufforderung geschickt, eine Steuererklärung abzugeben. "Bis zum Jahr 2005 zurück, verlangen die deutschen Behörden die Abgabe einer Steuererklärung. Ohne eine effiziente Beratung laufen alle Gefahr, die ihnen zustehenden Freibeträge zu verlieren", so Tamandl weiter, die sich ausdrücklich bei allen anderen Fraktionen für die Unterstützung einer entsprechenden Resolution bedankte, die neben der Schaffung einer zentralen Beratungsstelle auch die Finanzministerin aufforderte, sich bei ihrem deutschen Amtskollegen für eine unbürokratische Lösung einzusetzen. "Wichtig ist, alle betroffenen Pensionsbeziehern zeitnah zu beauskunften, sodass diese nicht aus Unwissenheit einen Teil ihres hart erarbeiten Pensionsanspruchs verlieren", so Tamandl weiter, die sich abschließend bei Finanzministerin Fekter für ihren Einsatz und ihr Engagement bedankte. (Schluss)

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