FPÖ-Strache: Gemeinnütziges Geld für gemeinnützige Wohnbauoffensive

Rücklagen gegen Wohnungsknappheit einsetzen

Wien (OTS) - Die Neubauleistung der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft entwickelt sich stark rückläufig. Im Jahr 2012 wurden um knapp zwanzig Prozent weniger Wohnungen fertiggestellt als im Jahr davor. "Diese Entwicklung muss SPÖ und ÖVP endlich aufrütteln", fordert der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache eine Wohnbauoffensive. Finanziert werden soll diese durch die Abschöpfung und Besteuerung überhöhter Rücklagen gemeinnütziger Wohnbauträger. "Gemeinnütziges Geld für eine gemeinnützige Wohnbauoffensive" müsse das Motto lauten.

Überhöhte Rücklagen müssten so rasch wie möglich wieder in den wohnungswirtschaftlichen Kreislauf zurückgeführt werden. "Leeren Wohnbauförderungstöpfen stehen prall gefüllte Konten auf Seiten der roten und schwarzen Genossen gegenüber. Es ist genug Geld vorhanden, eine ernstzunehmende Wohnbauoffensive zu starten", merkt Strache an. Das Beispiel der "Sozialbau AG" würde diese Argumentation untermauern. Die Eigenkapitalquote des größten gemeinnützigen Unternehmens wurde im Geschäftsjahr 2011 erhöht und liegt damit bei stolzen 41 Prozent. Gleichzeitig sank die Bauleistung des Unternehmens im selben Jahr um 30 Prozent. "Diese Art zu wirtschaften schlägt sich in einer Verschärfung der ohnehin schon kritischen Situation an den Wohnungsmärkten nieder. Geld wird gebunkert, anstatt es konstruktiv im Sinne der Allgemeinheit einzusetzen", kritisiert Strache den angeblich gemeinnützigen Sektor der Wohnbaubranche. Überhöhte Rücklagen müssten zielgerichtet eingesetzt werden, um der sich immer stärke etablierenden Wohnungsknappheit entgegenzutreten. "Gemeinnützige Genossenschaften sollten nicht wie Sparvereine agieren. Versorgungsparadiese für Parteisoldaten sollten sie auch nicht länger sein", kündigt HC Strache weitere freiheitliche Reformforderungen an.

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