Stronach/Lugar: EU braucht endlich ein Bankeninsolvenzrecht

Brauchen klare Regelungen, statt immer die Steuerzahler zur Kasse zu bitten

Wien (OTS) - "Wenn die EU in knapp viereinhalb Jahren 362 Banken retten musste - 17 davon in Österreich - dann muss auch endlich über ein Bankeninsolvenzrecht nachgedacht werden. Wir brauchen klare Regelungen, statt immer die Steuerzahler zur Kasse zu bitten", erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Er erinnert, dass die EU im Zuge der Finanzkrise bereits insgesamt knapp 100 Mrd. Euro auf nationaler Ebene in den Sand gesetzt hat. Lugar kritisiert, "dass es keine verbindlichen Richtlinien für eine Einlagensicherung und für ein Schuldenmanagement gibt".

"Es kann und darf nicht sein, dass in guten Zeiten die Banken saftige Renditen machen, in schlechten Zeiten aber die Steuerzahler für alle Managerfehler und faule Kredite aufkommen müssen", so Lugar. Angesichts der Tatsache, dass die Republik auch noch immer für inländische Banken haften muss, "ist ein Bankeninsolvenzrecht als verbindliche Regelung für Europa ein Gebot der Stunde", erklärt Lugar.

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