Ein neues Gesellschaftsklimabündnis für Österreich

AVISO: Festakt am 19. April 2013, 11 Uhr im Parlament

Wien (OTS) - Mit einer Konferenz und feierlichen Unterzeichnung wird das von einer breiten Plattform unterstütze "Gesellschaftsklimabündnis" am 18. und 19. April 2013 im Parlament aus der Taufe gehoben. Gastgeberin ist Nationalratspräsidentin Mag.a. Barbara Prammer.

Das Gesellschaftsklimabündnis hat das Ziel, das gesellschaftliche Klima in Österreich zu verbessern, damit die in der Gesellschaft vorhandene Vielfalt anerkannt und gewürdigt wird. Initiiert wurde es vom Netzwerk Rechte-Chancen-Vielfalt und von Einrichtungen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung weiter entwickelt.

Am Donnerstag, dem 18. April, ab 14 Uhr, werden im Palais Epstein in einer offenen Projekt-Werkstatt bereits vorhandene Projektideen weiterentwickelt. Ideen gibt es etwa zum Gesellschaftsklima imkommunalen Raum, zu Vielfalt im Betrieb und zu einem jährlichen Gesellschaftsklimatag. Inputs geben unter anderen Migrationsforscher Mark Terkessidis und Autor Ilija Trojanow. Dazu laden wir auch Vertreter der Presse herzlich ein.

Am Freitag, dem 19. April wird auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer das Gesellschaftsklimabündnis im Parlament begründet. Es beginnt um 10.45 Uhr mit der Unterzeichnung der Deklaration, mit der sich die UnterzeichnerInnen zur Verbesserung des Gesellschaftsklimas auf Basis von Menschenrechten und Diversität verpflichten.

Unterzeichnet wird dieses Bündnis unter anderen von der Arbeiterkammer Wien, vom Afro-Asiatischen Institut, der asylkoordination österreich, der Diakonie Österreich, dem Integrationshaus, den Wiener Volkshochschulen und von der Volkshilfe Österreich.

Worum es den UnterzeichnerInnen geht

In den vergangenen Jahren wurde speziell die Frage der Migration zum politischen Reibungspunkt gemacht. Dies hat das gesellschaftliche Klima in Österreich maßgeblich beeinflusst. Daher will das Gesellschaftsklimabündnis darauf hinwirken, dass Pluralismus anerkannt undgeachtet wird. Dabei geht es um mehr als die Anerkennung von Vielfalt - es geht um Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen: Bildung und Berufswahl, Arbeit und Einkommen, Gesundheit, Wohnen, Freizeit und politische Partizipation.

Das Gesellschaftsklimabündnis soll keine reine Absichtserklärung sein. Neben den konkreten Projekten verpflichten sich die UnterzeichnerInnen dazu, sich allgemein für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller in Österreich einzusetzen. Die einzelnen Organisationen wollen bei sich selbst beginnen und mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Singularität des Gesellschaftsklimabündnis

In der Systemtheorie bedeutet Singularität, dass eine kleine Ursache eine große Wirkung entfaltet. In diesem Sinne wollen die InitiatorInnen das Gesellschaftsklimabündnis verstanden wissen. Eine entsprechende Keynote ,"Das Zeitalter der Singularitäten", hält die Philosophin und Publizistin Isolde Charim beim feierlichen Gründungsakt. An der anschließenden Podiumsdiskussion werden unter anderem Walter Leiss vom Österreichischen Gemeindebund, Johannes Kopf vom AMS Österreich und Nasila Berangy-Dadgar vom ÖAMTC teilnehmen.

Das Gesellschaftsklimabündnis wird in Anwesenheit von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration und Frauenfragen, begründet.

Hinweise zur Anmeldung:
Wir ersuchen die KollegInnen der Presse, die verbindliche Teilnahme per E-Mail an veranstaltungen11@parlament.gv.at zu senden.

Rückfragen & Kontakt:

Monika Anzelini, Presse, Tel: 0699 195 855 08,
Email: monika@anzelini.eu

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