FA-Rösch und AUF-Herbert fordern echte U-Bahn-Polizei statt dem momentan praktizierten Sicherheitsschmäh in Wien!

Über eine Million Überstunden bei der Landespolizeidirektion Wien im Jahr 2012 bestätigen den akuten personellen Handlungsbedarf!

Wien (OTS) - Der aktuell diskutierte Messerstechervorfall in der Bahnstation Handelskai zeige einmal mehr, wie enorm das tatsächliche Sicherheitsdefizit in der der Bundeshauptstadt sei, stellten heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch und AUF-Bundesvorsitzender NAbg. Werner Herbert fest. "Die derzeitige Schwerpunktüberwachung der U-Bahnen ist eine temporäre und personell begrenzte Maßnahme der Bereitschaftspolizei, welche aus Polizistinnen und Polizisten besteht, die gerade erst ihre Grundausbildung abgeschlossen haben. Aus diesem Grund müsse eine eigene, neu zu schaffende Dienststelle mit erfahrenen und gut ausgebildeten Exekutivbeamten aufgestellt werden, die ausschließlich für Überwachung der U-Bahn und Schnell-Bahnstationen zuständig ist, so Herbert.

In diesem Zusammenhang übt Rösch einmal mehr Kritik daran, dass die Landespolizeidirektion Wien mittels die Dienstauftrag die für die Parkraumüberwachung zuständigen Organe für einen Streifendienst im U-Bahnbereich einsetzen wollte, sofern es Schlechtwetter gibt. Eine Aufgabe, die nicht einmal in die Befugnis der Parksheriffs fällt. "Erst auf unseren Druck wurde dieser Dienstauftrag, der einen Rechtsbruch darstellen könnte, durch einen neuen schriftlichen Dienstauftrag stark relativiert", so Rösch. Und er hinterfragt: "Was wäre wohl passiert, wenn die Parksheriffs auf den Messerstecher beim Handelskai gestoßen wären? Dieser soll auch noch eine Pistole gehabt haben. Die Polizei hätte das Leben der Beamten leichtfertig aufs Spiel gesetzt!"

"Wenn im Jahr 2012 im Bereich der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 1.692.637,6 Überstunden geleistet wurden und dabei 1.042.006,9 Überstunden ausschließlich auf den exekutiven Polizeibereich fallen, zeige dies, wie sehr bei der Sicherheit in der Bundeshauptstadt Wien der Hut brennt! Dem nicht genug würden zahlreiche Polizisten auch noch für Aufgaben wie den Objektschutz, eingesetzt, anstatt dort, wo man sie dringend brauchen würde, so Rösch und Herbert anschließend.

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