Volksbanken starten KMU-Marktoffensive

Klares Bekenntnis zu KMU - Sicherstellung der Finanzierung - Ausbau der Marktanteile

Wien (OTS) - "Andere Bankgruppen ziehen sich aus dem Geschäft mit Klein- und Mittelbetrieben bewusst zurück, wir werden es in Zukunft weiterhin stark forcieren. Durch die Nähe zu den KMUs, die Kenntnis ihres Geschäftes und der Regionen, haben die Volksbanken die Möglichkeit, flexibel und rasch zu agieren. Durch diese gelebten Partnerschaften können Finanzierungsentscheidungen rasch und mit dem nötigen Risikobewusstsein getroffen werden", betont Volksbanken-Verbandspräsident Heribert Donnerbauer. "Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Wir sehen es als eine unserer Kernaufgaben, die Finanzierung in diesem Segment sicherzustellen", so Donnerbauer. *****

Schon in den letzten drei Jahren sicherten die Volksbanken in Österreich die Finanzierung der Unternehmens-Kunden mit Marktzuwächsen über dem Durchschnitt der Branche. Die Wachstumsoffensive wird diese Entwicklung mittel- bis langfristig sicherstellen. "Es darf in Österreich zu keiner Kreditklemme kommen, denn wenn diese bei den KMU oder bei Privaten durchschlagen sollte, dann würde dies für die österreichische Wirtschaftsleistung katastrophale Auswirkungen zeigen. Die Volksbanken sind ein Garant dafür, dass sich Unternehmen in Österreich entwickeln können", resümiert Donnerbauer.

Qualitäts- und Wachstumsoffensive

Die 62 regionalen Volksbanken starten eine Qualitäts- und Wachstumsoffensive. Die stark in ihren Regionen verankerten Banken mit 525 Filialen und rund 900.000 Kunden in Österreich sind seit Jahren Seriensieger bei der Weiterempfehlung (FMVÖ) und damit führend in der Kundenzufriedenheit bei Privatkunden. Außerdem sind die Volksbanken für über 80.000 KMU-Kunden stabile und verlässliche Partner und Financiers. Damit stellen die selbständigen Volksbanken einen wesentlichen volkswirtschaftlichen Faktor in Österreich dar.

Ausbau des Kundengeschäfts

Erst letzte Woche wurde die geplante Fusion der Volksbanken Wien und Baden, die bis Herbst 2013 vollzogen werden soll, bekannt gegeben. "Kooperationen und Fusionen sind, wo es betriebswirtschaftlich und vom Marktgebiet Sinn macht, ein Bestandteil der Wachstumsoffensive im Sektor. Im Vordergrund steht allerdings der Ausbau des Geschäftes und die Qualität in den Filialen durch bestens ausgebildete Mitarbeiter". Donnerbauer weiter: "Der Volksbanken Sektor betreut derzeit inklusive der Allgemeinen Bausparkasse ABV ein Kundengeschäftsvolumen von rund 55 Milliarden Euro (Einlagen, eigene Emissionen, Kredite und Kundendepots). Durch die Umsetzung vieler struktureller Maßnahmen sowie die Konzentration auf Qualität und Kundennähe wollen wir bis 2020 das Kundengeschäftsvolumen auf über 70 Milliarden Euro erhöhen". Geplante Fusionen wie die der Volksbank Baden mit der Volksbank Wien sind ein klares Bekenntnis, den Wettbewerbsvorteil der Volksbanken als regionaler Bank-Partner mit persönlicher Kundenberatung weiter zu stärken.

Fokussierung auf Österreich

Auch ÖVAG-Generaldirektor Dr. Stephan Koren bewertet die Marktoffensive der Volksbanken positiv: "ÖVAG und Volksbanken arbeiten gemeinsam an einer erfolgreichen Zukunft des neuen Verbunds. Alle Maßnahmen, die der Effizienz- und Qualitätssteigerung dienen, sind wichtig. Mit einer starken regionalen Präsenz der Volksbanken wächst der Marktanteil im Inland und damit die Stärke der ganzen Gruppe". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Genossenschaftsverband (ÖGV)
Präsident Mag. Heribert Donnerbauer
Tel.: 0664 2805156

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