VP-Stenzel: Schimpansen begrüßen Tierversuche!

Wir im Ersten: Citybusnetz wurde heute erfolgreich zerschlagen

Wien (OTS) - "Die heute von Ursula Stenzel, ihrer SP-Stellvertreterin und den glorreichen Wiener Linien präsentierten neuen Citybus-Linien 'im Interessen der Bewohner' sind das übliche Politblabla, mit dem die Zerschlagung eines für die Innenstadtbewohner ideal gewesenen Liniennetzes weggeredet werden soll. Genauso gut hätte verkündet werden können, dass Schimpansen nun ausdrücklich die Durchführung von Tierversuchen begrüßen", so Karl Newole, Klubvorsitzender der unabhängigen Liste Wir im Ersten.

"Der Vergleich macht sie sicher. So sah das Netz bisher (vor dem Baustellenprovisorium 'Goldenes Quartier') aus":
http://www.wir-im-ersten.at/blog/?p=1381

Bezirksquerungen ohne Umsteigezwang sind nun nicht einmal mehr auf der meistfrequentierten Strecke 1A möglich - die in Wahrheit zum Knoten Wien-Mitte zu verlängern wäre - und dauern etwa doppelt so lange wie früher. Der 2A ist jetzt ein trauriger Torso. Der 3A wird in Zukunft zwar elektrisch, dafür aber weitgehend leer fahren.

Zur heutigen Präsentation passt auch, dass angedeutet wird, es sei das Ergebnis der Wünsche aller Fraktionen und von Bürgerinitiativen. Das Gegenteil ist der Fall: Diese pochten vielmehr auf eine Linienführung wie vor dem 'Baustellenprovisorium' und auf drei intakte Bezirksquerungen ohne Umsteigezwang.

Auch das Argument, eine Fußgängerzone könne nicht von Bussen befahren werden, ist eine Schutzbehauptung. So erklärte etwa Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou noch im Oktober des Vorjahres, was ohnehin jeder weiß und sieht: 'Sowohl in Österreich als auch in ganz Europa ist es üblich, dass in Fußgängerzonen der öffentliche Verkehr fahren kann. In angepasster Geschwindigkeit.' Ganz abgesehen davon, dass von 'Wir im Ersten', Bürgerinitativen und anderen auch eine alternative Linienführung über die Renngasse vorgeschlagen wurde.

"In Wahrheit hat die Parteipolitik ein Allgemeingut (optimale Linienführungen öffentlicher Busse) wirtschaftlichen Partikularinteressen (shoppen beim "Louis Vuitton um's Eck") geopfert und damit wieder einen Schritt weg vom Ersten als Wohnbezirk gesetzt. Am Ende steht dann eine Innenstadt wie ein Venedig ohne Venezianer", schloss Newole.

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Wir im Ersten
Dr. Karl Newole
Tel.: 01 535 51 54
karl.newole@newole.at

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