BZÖ-Haubner fordert standortbezogenes Sprachförderungskonzept

"Auf Schuleingangsphase größeres Augenmerk legen - das Beherrschen der Erstsprache ist zum Erlernen von Deutsch einfach unentbehrlich"

Wien (OTS) - "Auf die Schuleingangsphase muss endlich ein größeres Augenmerk gelegt werden. Die ersten drei Jahre zeigen nämlich immer wieder, dass die Kinder unterschiedliche Voraussetzungen mit sich bringen. Für diese Schuleingangsphase müssen die finanziellen und personellen Angebote verbessert werden", forderte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner nach dem Unterausschuss des Unterrichtsausschusses zum Thema "Volksschule".

Es müsse vor allem sichergestellt werden, dass zwei Lehrer in der Klasse anwesend sein können, da es sehr viele verhaltensauffällige Kinder gibt. Ebenso befinden sich viele Kinder in den Schulklassen, die eine Sprachförderung benötigten. "Wir brauchen daher nun rasch ein standortbezogenes Sprachförderungskonzept - die Regierung hat ein solches schon lange versprochen - mit dem Hauptfokus auf frühe Bildungsschwerpunkte und eben standortgerechte Lösungen. Im Durschnitt sprechen 24 Prozent der Schüler eine andere Alltagssprache als Deutsch. So finden sich diese mehrsprachigen Kinder verstärkt in großen Städten und Ballungsräumen", erklärte Haubner und weiter:
"Kinder können dem Unterricht nur dann exakt folgen, wenn sie der deutschen Sprache mächtig sind. Auch das Beherrschen der Erstsprache ist zum Erlernen von Deutsch einfach unentbehrlich".

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