SJ-Moitzi: Arbeit entlasten, Vermögen besteuern!

EZB-Studie weitere Bestätigung der SJ-Forderungen nach Verteilungsgerechtigkeit

Wien (OTS) - Obwohl in Österreich das Volkseinkommen immer größer wird und die Menschen einen immer größeren Wohlstand produzieren, weil die Produktivität steigt, merkt der Großteil der Gesellschaft nichts davon. Das bestätigt auch die gestern erschienene Studie der EZB: In Österreich herrscht massive Ungleichheit in der Vermögensverteilung, übertroffen nur mehr von Deutschland. "Das zeigt ganz deutlich, dass die Politik der letzten Jahrzehnte in Österreich die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert hat. Zwielichtige Stiftungsgesetze, exorbitant hohe Steuern auf Arbeit und gleichzeitig geringe bis gar keine Steuern auf Vermögen, Immobilien oder Unternehmen zeigen ihre realen Auswirkungen in Form von immer größer werdender sozialer Ungleichheit ", analysiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.

Der Durchschnittswert ist in Österreich um einiges größer als der Medianwert - ein zentrales Kennzeichen von ungleich verteiltem Vermögen. "Eine reiche Oberschicht hält den Großteil des Vermögens, während die große Masse der Gesellschaft dieses erarbeitet. Die europäische und österreichische Finanzelite ist finanziell sogar gestärkt aus der Krise hervorgegangen - die Zeche mussten aber die ArbeiterInnen zahlen. Um durch die Krise zu kommen und endlich wieder die extremen Ungleichgewichte unserer Gesellschaft auszugleichen, brauchen wir ein Mehr an Sozialstaat, statt einem Abbau. Vermögende sollen dazu endlich einen fairen Beitrag leisten und die arbeitende Bevölkerung finanziell entlastet werden!", schließt Moitzi.

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