Ministerin Schmied: Entwicklung unseres Bildungswesens entschlossen fortsetzen

In den letzten Jahren viele Verbesserungen erreicht

Wien (OTS/FSG) - Im Rahmen der 17. FSG-Bundesfrauenkonferenz hat Bundesministerin Dr. Claudia Schmied betont, dass die Entwicklung unseres Bildungswesens entschlossen fortgesetzt werden muss. "Alle Menschen, die in Österreich leben, müssen Chancen auf ein Vorwärtskommen haben. Jeder Mensch soll unabhängig von der Herkunft die Möglichkeit haben, bestmögliche Bildung und Ausbildung zu absolvieren. Wir können in unserer Gesellschaft auf kein Talent verzichten."

Die Bildungsministerin kritisierte, dass in Österreich Bildung noch immer vererbt wird. Derzeit ist ein Bildungsaufstieg über unser Schulsystem kaum möglich. Von 100 Kindern, deren Eltern lediglich einen Pflichtschulabschluss haben, absolvieren nur 14 die Matura und lediglich 5 ein Hochschulstudium. Im Vergleich schaffen von 100 Kindern aus Akademikerfamilien 66 die Matura und 41 ein Hochschulstudium. "Das dürfen wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen nicht länger hinnehmen. Wir müssen daher die Schulentwicklung entschlossen fortsetzen und in Bildung investieren."

In den letzten Jahren wurden bedeutende Verbesserungen erzielt, von der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres, über die Sprachförderung und muttersprachlichen Unterricht, die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl und Kleingruppenunterricht, der Einführung der Neuen Mittelschule, dem Ausbau ganztägiger Schulangebote, der Einführung der Bildungsstandards und der PädagogInnenbildung Neu bis zum kostenfreien und erwachsenengerechten Nachholen von Basisbildung und Bildungsabschlüssen, der Lehre mit Matura und der Modularisierung der Abendschule. Das Ziel einer sozialdemokratischen Politik ist es, in Bildung und Beschäftigung zu investieren.

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