Innovationsministerin Bures präsentiert neues Forschungsprogramm für Frontrunner

Bures: "Wir wollen den Industriestandort und die Arbeitsplätze weiter stärken"

Wien (OTS/SK) - Innovationsministerin Doris Bures präsentierte heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz zusammen mit IV-Präsident Georg Kapsch, Wolfgang Pribyl von Joanneum reserach und Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin des Austria Wirtschaftsservice und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Forschungsförderungsgesellschaft ein neues Förderungsprogramm für Frontrunner. Frontrunner sind Unternehmen, die auf ihrem Gebiet in Bereichen der Innovation und Technologie an der Weltspitze sind. ****

Bures führte aus, dass ca. 400 Unternehmen in Österreich Frontrunner sind, das sei rund ein Prozent aller Unternehmen. Diese erbrächten aber neun Prozent der Wertschöpfung und beschäftigen sechs Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie hätten zudem eine besonders hohe Exportquote. Diese Unternehmen bekämen nun neue Fördermöglichkeiten. "Die Förderung besteht aus zwei Strängen. Zum einen gibt es eine Forschungsförderung, die für große Unternehmen um 30 Prozent, für mittlere um 40 Prozent und für kleine Unternehmen sogar um 70 Prozent erhöht wurde. Hier soll besonders die strategische Komponente und damit direkt die Frontrunnerposition gestärkt werden", führte die Innovationsministerin aus. Vor allem die Risiken bei Forschungsprojekten sollen so minimiert werden. "Als zweiten Strang gibt es eine Innovationsförderung. Unabhängig davon, wo sich ein Unternehmen im Innovationsprozess befindet, kann eine Förderung von bis zu zehn Prozent des Kredits des Austria Wirtschaftsservice beantragt werden", erklärte Bures. Der bürokratische Aufwand soll minimal gehalten werden. Insgesamt stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Diese Maßnahmen dienen zur Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandortes. "Mir ist auch der Industriestandort Österreich und Europa besonders wichtig. In Österreich macht die Industrie immerhin 17 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Es braucht eine neue Industriepolitik, um den Standort weiter zu stärken. Ich freue mich besonders, dass es in Österreich sehr viele Technologiezweige gibt. Das schützt vor Krisen, wie wir sie aktuell erleben und durch die wir besser gekommen sind als vergleichbare Länder", führt Bures die Ziele aus. Besonders wichtig seien diese Förderungen aber auch für den Erhalt von Arbeitsplätzen. "Wir wollen gute und hoch bezahlte Arbeitsplätze in Österreich. Diese werden durch Förderungen von Forschung und Innovation gesichert. Das kostet natürlich. Um das, was wir teurer sind, müssen wir auch besser sein", sagte die Ministerin. (Schluss) sn/bj

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