Marek: Fokus in der Volksschule auf Grundkompetenzen, Sprache und emotionale sowie soziale Kompetenz legen

ÖVP-Bildungssprecherin zur Obmann-Stellvertreterin im Unterausschuss Unterricht gewählt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Vermittlung der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen sowie die Förderung von emotionaler und sozialer Kompetenz müssen in der Volksschule im Mittelpunkt stehen. Wir müssen uns gerade in der Volksschule darum kümmern, was für eine weiterführende Bildungskarriere wichtig ist, damit unsere Kinder die besten Chancen haben. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Christine Marek, die im Unterausschuss Unterricht heute einstimmig zur Obmann-Stellvertreterin gewählt wurde. Der Unterausschuss setzte sich heute in einer Spezialdebatte mit der Volksschule auseinander. Die öffentliche Bildungsdebatte sei in den letzten Jahren eher von der Debatte um die Organisation der Sekundarstufe I geprägt gewesen, freut sich Marek über die nun immer stärker werdende inhaltliche Diskussion zur Basis - nämlich der Volksschule. Natürlich gehe es auch um Ressourcen, zentral sei aber besonders auch eine inhaltliche Debatte zu führen.

Marek zeigte sich zufrieden, dass in der Pädagog/innenbildung Neu ein zentraler Schritt zu noch mehr Qualität gerade in der Primarstufe gelungen sei. Die für den Elementarbereich enorm wichtigen Bundesbildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIP) bleiben weiter bestehen, allerdings können ergänzende und aufbauende Studienangebote eingerichtet werden.

Notwendig sei es, so Marek, sich einem besseren Übergang vom Kindergarten zur Volksschule zu widmen und verwies auf das verpflichtende Gratiskindergartenjahr als wichtigen Meilenstein, der gesetzt wurde. "Der Kindergarten ist sozusagen die erste Bildungseinrichtung noch vor der Schule, ihm kommt große Bedeutung zu." Nicht außer Acht zu lassen sei zudem der gut vorbereitete Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe I mit optimalen Bildungsempfehlungen, wies Marek auf die Notwendigkeit einer objektiven Bewertung hin.

Eine Herausforderung, der man sich stellen müsse, sei die vermehrte Einbindung der Eltern. Die Schule sei zunehmend damit konfrontiert, dass die Erziehungsarbeit von den Eltern an die Lehrerinnen und Lehrer bzw. die Schule delegiert werde. "Erziehung ist aber primär "Eltern"-Arbeit, Bildung ist primär "Schul"-Arbeit, auch wenn eine strikte Trennung nie ganz möglich und sinnvoll ist. Ziel muss es sein, den Lehrerinnen und Lehrern für die Bildungsarbeit den Rücken frei zu halten", so die ÖVP-Bildungssprecherin. Wesentliches Thema sei in diesem Zusammenhang die Sprachförderung, nicht nur im Hinblick auf Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch auf bildungsferne Familien, um allen Kindern die besten Chancen für ihre weitere Bildungskarriere zu ermöglichen, schloss die ÖVP-Abgeordnete. (Schluss)

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